Letzte Chance für den Wildsee?

Kommt es bei der Umweltbehörde zu einem Umdenken in Sachen Seefelder Wildsee? Seefelds Vize-Bgm. und Umwelt-Gemeinderat Mag. Sepp Kneisl konnte jedenfalls in der letzten Sitzung des Gemeinderates im alten Jahr von Zugeständnissen berichten, die optimistisch stimmen.

Wenngleich bei den Bestrebungen, den Wildsee auszubaggern und langfristig in seinem Bestand zu sichern, „wieder bei Adam und Eva begonnen werden muss“. Das Land hat jedenfalls zugestimmt, den zweiten Teich in der Loba auszubaggern. Hier soll wieder Platz für Sedimente geschaffen werden, die vom Haglbach sonst in den Wildsee eingetragen werden. Beinahe schon sensationell ist das Angebot, den Wildsee an dessen östlichem Ufer, also parallel zur Innsbrucker Straße, um rund 6.000 m2 zu erweitern! Die Seepromenade müsste entsprechend nach Osten verlegt werden, dann könnte man zwei Meter tief graben und dem See eine zusätzliche Fläche schaffen. Betroffen wäre dann wohl auch der bestehende Schilfgürtel. Über Details muss jetzt natürlich gesprochen werden, dann wird der Gemeinderat entscheiden, was aus dieser Chance gemacht wird.