400 Polizisten sorgen für sicheres Sportfest

E. Kohler, E. Lettenbichler, Bgm. W. Frießer, ÖSV-Organisationschef C. Scherer, G. Niederwieser, BH-Stv. J. Schreier und Seefelds ChefInsp. W. Mader. (Foto: Rangger).

400 Polizisten, 150 Securitymitarbeiter und eine Videoüberwachung sollen bei den am 19. Februar startenden Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld für ein reibungsloses Sportfest sorgen. Dies kündigten die Sicherheitsverantwortlichen kürzlich bei einer Pressekonferenz an. Das BH-Sicherheitskonzept umfasst 400 Seiten. Seit Oktober laufen die Planungen.
Mit der Vorstellung des Sicherheitskonzepts wurde das Medienzentrum in der Seefelder WM-Tennishalle inoffiziell eröffnet. „Dialog und Deeskalation stehen im Zentrum des Polizeieinsatzes“, erklärte Einsatzkommandant Erich Lettenbichler, der den polizeilichen Einsatzstab während der WM von Innsbruck aus leiten wird. „Ähnlich wie bei der Rad-WM setzten wir auf kompetente und freundlich auftretende Polizeibeamte. Wir erwarten kein erhöhtes Gefahrenpotential und werden daher alles tun, damit es ein tolles Sportfest wird!“
Bezirkshauptmann-Stv. Josef Schreier, der während der WM als Einsatzleiter der Veranstaltungsbehörde im Hotel Alpenkönig in Reith agieren wird, stellte das 400 Seiten umfassende Sicherheitskonzept vor. Es berücksichtigt den Personenschutz für besondere Ehrengäste, die Möglichkeiten von Wetterkapriolen bis hin zu den privaten Sicherheitskräften oder jenen Dingen, die die Fans nicht ins Stadion mitbringen dürfen: „Am Eingang stehen Container, wo diese Dinge abgegeben und wieder abgeholt werden können!“
Für die Videoüberwachung reisen eigene Einsatzkräfte aus Wien an. Unterstützung kommt auch aus den Nachbarbundesländern. Ein Gutteil der Beamten ist aber aus Tirol. Der Landespolizeidirektor Edelbert Kohler meinte: „Wir haben natürlich die polizeilichen Hausaufgaben gemacht. Damit es zu keinem Verkehrschaos kommt, werden die Fans nach Gießenbach und Pfaffenhofen auf Auffangparkplätze gelotst. Von dort aus geht es mit kostenlosen Shuttle-Bussen oder noch besser mit den Öffis zur WM. Bezirkspolizeikommandant Gerhard Niederwieser ergänzte: „Seefelder, Gäste und in Seefeld Beschäftigte können natürlich in den Ort fahren. Sie sollen aber genug Zeit einplanen, denn es kann zu Verzögerungen oder Umwegen kommen.“
Das Organisationskommitee und die ÖBB ergänzen den Polizeieinsatz mit 150 privaten Sicherheitskräften. Organisationsdirektor Christian Scherer streute der Polizei angesichts der Sicherheits- und Verkehrsüberlegungen schon vor dem Beginn der WM Rosen. „Wir freuen uns, dass wir auf den reichen Erfahrungsschatz der Polizei zurückgreifen können, den sie sich unter anderem im Rahmen der Rad-WM erarbeitet haben.“ Er ergänzte: “ Aktuell sind rund 145.000 Tagestickets für die WM verkauft.