50 Prozent energieautark!

Bgm. Frießer mit LH-Stv. Ingrid Felipe bei der Inspektion (Foto: Holzknecht).

Durch die Inbetriebnahme des Ökostromkraftwerks bei der Fernwärme produziert Seefeld nunmehr einen beträchtlichen Anteil am verbrauchten Strom im gesamten Ortsgebiet in eigenen Betrieben. „Vorbildlich“, meinte kürzlich LH-Stv. Ingrid Felipe, die kürzlich die Seefelder Fernwärme inspizierte. „An Hand dieses Betriebs sieht man, wie wirtschaftlich eine konsequente Umsetzung des Umweltgedankens ist!“ Bgm. Werner Frießer pflichtete ihr bei: „Wir decken nicht nur rund 50 Prozent des Wärmebedarfs im Ort durch diese Anlage ab, sondern reduzieren die Abgasbelastung und erzeugen für hunderte Haushalte Strom. Dazu erhitzen wir mit dem Heizkessel der Fernwärme ein Silikonöl, bis dieses verdampft. Mit der frei gesetzten Energie betreiben wir eine Turbine!“ Das Kraftwerk ist seit vergangenem Dezember in Betrieb. Auch in Gießenbach betreibt Seefeld erfolgreich ein Trinkwasserkraftwerk, welches Felipe ebenfalls besuchte. Seefeld stellt mit den beiden Kraftwerken bereits einen Gutteil des in den Haushalten verbrauchten Stroms aus erneuerbarer Energie her. „Nur durch die großen Hotelbetriebe erfüllen wir die Landesvorgabe für das Jahr 2050, die Hälfte des Bruttoendenergieverbrauchs unseres Ortes selbst zu erzeugen noch nicht“, so Frießer.