„Chinesische Mauer“ ausgezeichnet

Hannah Schubert bei den Filmarbeiten in der „Puls 2000“ (Foto: Tirol Werbung).

Leutasch verfügt über eine von fünf von Tirol Werbung und einer renommierten Jury ausgezeichneten „Great Line“: Die von Heinz Zak und Georg Walch 1992 eingebohrte Kletterroute im Bereich der „Chinesischen Mauer“ wurde wegen ihrer Schwierigkeit (7c+), ihrem griffigen Kalkstein und ihrem imposanten Ausblick zu einer der schönsten Kletterrouten Tirols gewählt. Die Jury der „Great Lines“ bildeten Klettergrößen wie Kilian Fischhuber, Barbara Zangerl, Barbara Bacher, Markus Schwaiger, Martina Harnisch und Michael Meisl, die laut Vorgabe der Tirol Werbung die Kletterrouten anhand des Natur- und Landschaftserlebnisses, des Routenverlaufes, der Felsbeschaffenheit sowie der physischen und mentalen Anforderungen an die Kletterer auswählen mussten. Neben „Puls 2000“ in Leutasch wurden „Number One direkt“ im Wilden Kaiser, „Weißer Riese“ in Nösslach, „Le Miracle“ in Niederthai und „Another Play in Paradise“ in den Osttiroler Dolomiten in die „Great Lines“ aufgenommen. Auf 176 Routen in 11 Sektoren finden Kletterer in der ‚Chinesischen Mauer‘ in Leutasch optimale Bedingungen vor. „Puls 2000“ im Sektor „Dodlwand“ ist wohl die bekannteste Route. „Die steile Kletterei mit Löchern, Untergriffen und Leisten verlangt Kraft und Ausdauer“, beschreibt Kletterpionier und Ex-Nationaltrainer Reinhold Scherer die ausgezeichnete Route. „ Wer es bis ganz nach oben schafft, darf sich über den hervorragenden Weitblick auf der Chinesischen Mauer freuen!“ Für ambitionierte Kletterer, insbesondere aus Österreich, Deutschland und Tschechien hat die Tirol-Werbung unter www.tirol.at/greatlines eine Homepage mit ausführlicher Beschreibung aller fünf Routen eingerichtet. Bei einer Pressekonferenz im Leutascher Ganghofermuseum wurden die Routen vergangene Woche der Öffentlichkeit präsentiert.