Die Ortswärme gewinnt jetzt Ökostrom

Seit dem Frühjahr wird nach einer zweijährigen Entwicklungs- und Planungsphase an der Errichtung einer Ökostromanlage auf dem Gelände der Ortswärme gearbeitet. Vor wenigen Tagen machte sich schließlich ein Schwertransporter von Brescia (Italien) auf den Weg. Zwei Nächte lang war der Tross unterwegs. Die Fracht bestand aus dem Herzstück der Ökostrom-Anlage, dem ORC Modul. Dort wird die Energie der Waldhackschnitzel in Ökostrom und Wärme umgewandelt. Immerhin ist dieses „Herz“ mehr als 40 Tonnen schwer, 15 Meter lang und hat einen Querschnitt von 3,5x3,5m. Die „Zustellung“ dieses Paketes erfolgte auch noch in den 2. Stock der Seefelder Anlage. Da der Lift nicht groß genug war, musste es mit einem 180 Tonnen Kran eingehoebn werden. Der dafür nötige Tieflader wurde an der Bundesstraße positioniert. Zur Freude aller Beteiligten verlief alles reibungsfrei. Sämtliche Anschlüsse passten zentimetergenau. In den nächsten Wochen erfolgt die Endmontage und der Zusammenschluss mit den bestehenden Anlagen. Ende November soll die Anlage den Probebetrieb aufnehmen (Foto: Holzknecht)

Seit dem Frühjahr wird nach einer zweijährigen Entwicklungs- und Planungsphase an der Errichtung einer Ökostromanlage auf dem Gelände der Ortswärme gearbeitet. Vor wenigen Tagen machte sich schließlich ein Schwertransporter von Brescia (Italien) auf den Weg. Zwei Nächte lang war der Tross unterwegs. Die Fracht bestand aus dem Herzstück der Ökostrom-Anlage, dem ORC Modul. Dort wird die Energie der Waldhackschnitzel in Ökostrom und Wärme umgewandelt. Immerhin ist dieses „Herz“ mehr als 40 Tonnen schwer, 15 Meter lang und hat einen Querschnitt von 3,5×3,5m. Die „Zustellung“ dieses Paketes erfolgte auch noch in den 2. Stock der Seefelder Anlage. Da der Lift nicht groß genug war, musste es mit einem 180 Tonnen Kran eingehoebn werden. Der dafür nötige Tieflader wurde an der Bundesstraße positioniert. Zur Freude aller Beteiligten verlief alles reibungsfrei. Sämtliche Anschlüsse passten zentimetergenau. In den nächsten Wochen erfolgt die Endmontage und der Zusammenschluss mit den bestehenden Anlagen. Ende November soll die Anlage den Probebetrieb aufnehmen.