Entschärfung der Kreuzung im Ortsteil Gießenbach

Eine Insel zwischen den Fahrbahnen wie in Scharnitz soll die Kreuzung Gießenbach entschärfen (Foto: Archiv)

Eine Lösung für die Kreuzung im Ortsteil Gießenbach stand kürzlich im Mittelpunkt einer Verkehrsverhandlung, zu der auch alle Anrainer eingeladen waren. „Das Land Tirol stellte uns eine Luxuslösung vor, die sich die Gemeinde aber nicht leisten kann“, berichtete Bgm. Isabella Blaha in der anschließenden Gemeinderatssitzung. „Wir haben einen günstigeren Kompromiss vorgeschlagen, der breite Zustimmung fand.“ Seit vielen Jahren weist das Land Tirol auf den Umstand hin, dass es in Gießenbach keine geeigneten Busbuchten gibt. Die Anrainer bemänglten, dass das Überqueren der Kreuzung über die Zirlerbergstraße so gefährlich sei. Der Plan des Landes, der bei diesem Treffen vorgestellt wurde, sah neben den Busbuchten mit Wartehäuschen, einen Gehsteig entlang der Lärmschutzmauer bis zur Mitteleinfahrt nach Gießenbach und einen Rad- und Gehweg parallel zur Bundesstraße vor. Um die Kosten zu senken, bot die Gemeinde Seefeld an, jenen Fußweg wieder zu aktivieren, der im Zuge einer Ausweitung des Gewerbegebiets aufgelassen wurde. „Die Lösung wird für die Gemeinde nicht kostenlos sein“, so Blaha. „Wir haben uns aber ausbedungen, dass wir um Zuschüsse beim Land anfragen!“