FIS-Delegation inspizierte WM-Ort

Bei einem Lokalaugenschein nahm die FIS-Delegation die WM-Bauten genau unter die Lupe (Foto: Rangger).

Eine riesige FIS-Delegation um Gian Franco Kasper nahm kürzlich im Rahmen eines FIS-Kongresses im Sport- und Kongreßzentrum die Seefelder WM-Vorbereitungen unter die Lupe. Der Präsident, der auf Grund der Überschreitung des Alterslimits bei Entscheidungen im IOC nicht mehr mitstimmen kann, zeigte sich in Seefeld überaus kritisch und angriffslustig. Zur Ernennung zum IOC-Ehrenmitglied meinte er zum Beispiel: „Bei uns in der Schweiz hängt man den Kühen auch Glocken um den Hals!“ Die WM in Seefeld lobte er hingen in höchsten Tönen: „Mich freut, dass wir endlich wieder in Mitteleuropa sind. Seefeld ist ein etablierter Ort für den nordischen Sport, ich sehe keinerlei Probleme für diese WM!“ Seine größte Hoffnung sind volle Stadien. Wie OK-Chef Christian Scherer mitteilte, sind bereits 105.000 der insgesamt 270.000 Eintrittskarten verkauft. Vor allem bei den VIP-Karten liege man über den Erwartungen. Schließlich verließen die Delegierten den Saal Olympia und statteten allen WM-Bauten einen Besuch ab. „Wir konnten die Delegierten überzeugen, dass wir mit allen Baulosen rechtzeitig fertig werden. Besonders beeindruckt hat sie der neue Bahnhof“, erklärte OK-Chef Bgm. Werner Frießer abschließend.