Gefährliche Freizeitgeräte

Der Seefelder Gemeinderat erwägt in der Fußgängerzone ein Verbot von Fungeräten (Foto: Archiv).

Eine heftige Debatte über Radfahrer, E-Scooter, E-Bikes und Segways entwickelte sich kürzlich unter dem Tagespunkt Allfälliges in der jüngsten Seefelder Gemeinderatssitzung. Sogar ein Verbot von Freizeitgeräten in der Fußgängerzone wurde angeregt.
Ersatz-GR Prantl brachte die Debatte ins Rollen: „Obwohl ich selbst gerne mit dem Fahrrad durch den Ort fahre, möchte ich ein Verbot von Fahrrädern und anderen vor allem motorbetriebenen Freizeitgeräten in der Fußgängerzone in den Raum stellen, da die meisten einfach viel zu schnell unterwegs sind und die Zahl solcher Geräte derart zugenommen hat, dass es häufig zu brenzligen Situationen kommt!“
Auch Fußgängerzonen-Ausschussobmann Alexander Schmid pflichtete Prantl bei und nannte die Situation „grenzwertig“. Bgm. Werner Frießer und GR Anton Hiltpolt machten darauf aufmerksam, dass das Aufstellen von Schildern oder das Verhängen von Verboten nur dann zielführend sei, wenn dafür auch genügend Personal zur Verfügung steht. Man beschloß, die Situation vorerst zu beobachten und Hotels, die Segways oder E-Scooter an die Gäste verleihen, anzuhalten, auf das Geschwindigkeitsproblem in der Fußgängerzone hinzuweisen. Sollte es zu Unfällen kommen, soll auch die Polizei eingebunden werden.
Bgm. Werner Frießer berichtete, dass man mit den WM-Nacharbeiten bald fertig sei. Der Fußballplatz werde bis zum Eintreffen von Red Bull Leipzig bespielbar sein, drei der acht Tennisplätze wurden bereits eröffnet. Am 21. Juli soll die Seefelder Jochbahn gesegnet werden.
Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich auch bei den Busverbindungen zwischen Telfs und Seefeld ab. „Bereits Anfang des neuen Schuljahrs könnten zusätzliche Busse nach Telfs eingeführt werden“ berichtete Frießer über eine Besprechung mit dem VVT. Schmunzelnd nahm man das Ergebnis einer BH-Kassenüberprüfung zu Kenntnis: „Sie ergab einen unerklärlichen Überschuss von einem Cent. Den werden wir als WM-Rücklage ansparen“, so der Gemeindechef.