Gericht schloss „Akte Marthe“

Alt-Bgm. Marthe (mit Bgm. Hiltpolt) unterlag gegen die Gemeinde vor Gericht (Fotos: Archiv).

Alle gerichtlichen Streitigkeiten zwischen Alt-Bgm. Johannes Marthe und der Gemeinde Reith sind beigelegt. Wenige Wochen, nachdem die Gemeinde in Sachen Verzugszinsen- und Rechtsanwaltskosten-Rückerstattung betreffend der Reither Jochalm Recht bekommen hatte, wurde nunmehr auch die Causa „Grundstücksverkauf an Vize-Bgm. Friedl Berger“ von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Der Hintergrund: Die Gemeinde Reith hatte von einem Schweizer Bürger ein Grundstück zu günstigen Konditionen erworben, mit der Auflage, es zu ähnlichen Konditionen an einen Reither mit Wohnbedürfnissen weiterzugeben. In einer geheimen Abstimmung wurde damals der Grund mit 9:3-Stimmen an Vize-Bgm. Berger verkauft. Marthe schaltete darauf die Staatsanwaltschaft ein, die das Landeskriminalamt mit der Prüfung betraute. „Nach Einholung der Stellungnahmen wurde nunmehr der Fall von der Staatsanwaltschaft eingestellt“, freut sich Bgm. Hiltpolt gegenüber der Plateauzeitung.
„Ich muss ganz offen eingestehen, dass ich in diesem Fall froh bin, dass die Vergabe geprüft wurde und somit auch von Amtsseite her festgestellt wurde, dass der Gemeinderatsbeschluss rechtmäßig war. Mit dieser Einstellung sind nunmehr alle Verfahren mit Marthe abgeschlossen und ich hoffe, dass damit auch wieder eine gedeihliche Zusammenarbeit im Gemeinderat möglich ist!“