Keine Hilfe für Schüler in Gießenbach

Für die Kinder in Gießenbach sucht man weiter nach einer Lösung (Foto: Archiv/shutterstock)

Ein Antrag auf Schülerbeförderung für die Kinder von Gießenbach und eine mögliche neue Tankstelle im neuen Gewerbegebiet bildeten die Diskussionsschwerpunkte der jüngsten Scharnitzer Gemeinderatssitzung. Auch über die Kosten der Müllabfuhr wurde einmal mehr polemisiert. Da es mit dem Leutascher Entsorgungsunternehmen, welches die Müllabfuhr seit dem Frühjahr abwickelt, noch keinen schriftlichen Vertrag gibt, munkelten die Oppositionslisten, dass durch Abrechnung auf Regie der Gemeinde ein finanzieller Nachteil entstehen würde. VBgm. DI Alexander Gaugg berichtete, dass man mit dem Unternehmen abgesprochen habe, dass die Ausarbeitung des Vertrags noch andauert. GR Stefan Draxl stellte klar: „Durch die bisherige Abrechnung kam die Gemeinde deutlich billiger weg!“ Keine Lösung fand man vorerst für jene sechs Kinder in Gießenbach, die, um in die Volksschule zu kommen, ein Schülertaxi benötigen. Die Überquerung der Zirlerbergstraße, um den Schulweg mit dem Zug zu bewältigen, ist zu gefährlich. Das Land lehnt aber eine Kostenbeiteiligung wegen der Entfernung zum Bahnhof ab. Ein kostengünstiges heimisches Taxiunternehmen konnte bis dato nicht gefunden werden. Für die Eltern kommt ein Transport aus Versicherungsgründen nicht in Frage, da dafür ein Schülertransportschein nötig ist. DI Alexander Gaugg schlug vor, das Gewerbegebiet in Gießenbach bei der WM in Seefeld als Parkfläche zu nutzen und erst in der Folge baureif zu machen. Für eine neue Tankstelle sollte eine Vorbehaltsfläche geschaffen werden. Einstimmig beschloss man, interessierte Unternehmen zu suchen, die dafür Angebote abgeben.