Keine Mehrkosten beim Hochbehälter

Wassermeister Günther Maurer informierte die Leutascher Gemeinderäte über den Baufortschritt (Foto: Harthauser).

Der Leutascher Gemeinderat nützte sein jüngstes Zusammentreffen, um sich vor Ort von Bürgermeister Georgios Chrysochoidis und Wassermeister Günther Maurer über den Fortgang der Arbeiten zur Wasserversorgungsanlage der Prioritätsstufe 1 informieren zu lassen. Das erfreulichste Detail: Trotz einiger zusätzlicher Baumaßnahmen liegt man im Kostenrahmen.
Chrysochoidis erklärte, dass man bei den Grabungsarbeiten auf deutlich mehr Fels als ursprünglich angenommen gestoßen sei: „Damit wir die Kostenschätzungen einhalten können, haben wir den Hochbehälter um einen Meter höher gelegt. Das führte dazu, dass wir im hinteren Bereich auf eine Spritzbetonsicherung verzichten konnten. Auch hat es den Vorteil, dass der Wasserdruck gesteigert werden kann.“
Eine weitere Einsparung gab es außerdem bei der elektrotechnischen Ausrüstung, die um knapp 200.000 Euro unter der Kalkulation angeboten wurde. Bei den Asphaltierungsmaßnahmen entschloss man sich hingegen für eine dickere Asphaltschicht, um den Weg langfristig zu sichern. Die neue Anlage werde vermutlich mindestens so lange halten wie die alte, die vor 90 Jahren ihren Betrieb aufgenommen hat, prognostizierte Wassermeister Maurer.
In zwei weiteren Tagesordnungspunkten ging es um die Aufgabenverteilung im Gemeinderat. In den Bauausschuss gewählt wurden Alwin Nairz (statt Amtsleiter Ing. Jochen Neuner), Gregor Hendl (statt Sandra Neuner) und Florian Mößmer (statt Rainer Außerladscheider). Der Vorstand erhielt zusätzliche Befugnisse bei der Bestellung bzw. Auflösung von Dienstverträgen und für Ausgaben unterhalb von 10.000 Euro.
Der Bürgermeister wurde beauftragt, alleine über Verkehrsregelungen bei Veranstaltungen Entscheidungen treffen zu können. Der Bauausschuss muss künftig Bauansuchen vorbegutachten und über Flächenwidmungsplan- und Bebauungsplanänderungen beraten. Der zu wählende Obmann berichtet dann im Gemeinderat, welcher für die Entscheidungen weiterhin zuständig bleibt.