Knapp 100.000 für Spielplatz in der Länd

Der Naturerlebnisspielplatz umschließt das neue Holzermuseum. (Foto: Rangger)

Die zahlreichen Bauvorhaben, die die Gemeinde Scharnitz im Frühjahr starten will, halten den Gemeinderat auf Trab. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde über die Gemeindevorplatzgestaltung, das Kabinengebäude am Fußballplatz, das Bergrettungsheim und den Naturspielplatz in der Länd diskutiert. 98.000 Euro wird der Spielplatz kosten, den die Verantwortlichen des Naturparks Karwendel mit einem Spielplatzplaner unter Einbeziehung der Scharnitzer Volksschüler geplant haben. Er wird vor dem neuen Infozentrum errichtet und setzt sich wie das Holzermuseum mit den Themen Holzdrift und Wasser auseinander. Bei der Gestaltung des Gemeindeplatzes mussten die Gemeinderäte auf die Kostenbremse drücken. „Auf Grund der guten Wirtschaftslage sind die Angebote gegenüber den Kostenschätzungen so gestiegen, dass wir uns die Asphaltierung vor der Gemeinde vorerst nicht leisten können“, meinte Bgm. Isabella Blaha. Während also die Arbeiten für den Platz beim Pavillon bis zum Grünstreifen vor dem Gemeindeamt vergeben wurden, will sich die Bürgermeisterin um weitere Förderungen bemühen, um auch dieses Baulos finanziell unbeschadet ab­wickeln zu können. Das Kabinengebäude für den Fußballplatz soll gleich nach dem Ausapern begonnen werden. Neben den vom Land ausgeschriebenen Erd- und Stahlbetonarbeiten vergab der Gemeinderat auch die Elektro- und Haustechnikplanung. Für den Bau der Kanal- und Wasserversorgung startet man nach Seefelder Vorbild einen Probegalopp: Gemeinsam mit Spezialisten der Firma Strabag werden die Bauhofangestellten diese Arbeiten erledigen. In Anwesenheit des Jagdpächters der Ahrntaljagd wurde eine Verlängerung des Jagdpachtvertrags mit der Pächtergemeinschaft um weitere fünf Jahre beschlossen. Da es durch den Bau der Umfahrung bzw. das neue Klettergebiet zu Beeinträchtigungen und massiven Gebietsverkleinerungen gekommen ist, wurde die inflationsbedingte Anpassung des Pachtzinses um drei Jahre aufgeschoben. Der Bebauungsplan für das Bergrettungsheim wurde ebenso einstimmig beschlossen wie die Jahresrechnung, die einen Überschuss von knapp 200.000 Euro aufweist. Dieses Geld wird den ordentlichen Haushalt 2018 aufstocken. 7.500 Euro übernimmt die Gemeinde Scharnitz an der Tragwerkserneuerung der Eisenbahnunterführung Scharnitz-Nord, damit die ÖBB im Gegenzug die Durchfahrt auf 3 Meter erhöht.