Seefeld: Konzept für Poller in der Fußgängerzone

Am 11. März wird dem Seefelder Gemeinderat das Konzept für die künftige Absperrung der Fußgängerzone vorgestellt. Die PZ sprach vorab mit Fußgängerzonenausschuss-Obmann Alexander Schmid.

Die Fußgängerzone soll als Motor der heimischen Wirtschaft geschützt werden. Chaotischen Verhältnissen mit uneinsichtigen Autofahrern will man entgegen steuern. Hierfür werden nun sogenannte Poller installiert, die die Zone absperren sollen (wir berichteten). „Die Leute reagieren sehr sensibel auf das Thema Fußgängerzone, wie auch Zuschriften an uns beweisen. Manche Gäste drohten sogar, wegen den Autokarawanen im verkehrsberuhigten Bereich gar nicht mehr zu kommen“, so der Gemeinderat Schmid. Am 11. März will er nun zwei mögliche Konzepte vorstellen: „Wir haben einmal eine Luxusvariante und eine etwas abgespeckte Variante“, erklärt er. „Je nachdem, ob alle Poller elektrisch oder manche auch mechanisch gesteuert werden sollen.“ Je nach Variante belaufen sich die Kosten zwischen 100.000 und 200.000 Euro. „Aber in Anbetracht des Nutzens für alle Geschäftstreibenden in der Fußgängerzone eine rentable Investition.“
In der Eingewöhnungsphase sollen die Poller noch zwischen 6 und 10 Uhr komplett unten bleiben, „danach können nur mehr Geschäftstreibende und Eigentümer die Sperren versenken, um auf individuell vorgegebenen Routen zu ihren Betrieben fahren zu dürfen“, erklärt Schmid. Ausnahmen gelten nur noch für Blaulicht-Organisationen und Notfälle, bei denen Elektriker, Installateure etc. gebraucht werden.