Kostengünstiges Wasser

Nur Gartler, die viel Wasser benötigen, profitieren von der neuen Regelung (Foto: Rangger).

Vor mehr als einem Jahr brachte die Liste „Scharnitz miteinander“ den Antrag ein, Gartenbesitzern, die nachweislich mit Trinkwasser aus der Gemeindeleitung ihren Garten bewässern, die Kanalgebühr nachzulassen. Kürzlich wurde dieser Antrag im Infrastrukturausschuss behandelt. Der Gemeinderat erließ eine Regelung.
Diese sieht vor, dass man die Errichtung eines Nutzwasseranschlusses ohne Kanalgebühr ermöglichen soll, wenn die Gartenbewässerung für touristische Zwecke erfolgt (zum Beispiel am Banger Park) oder das Gartenwasser nachweislich nicht in den Kanal geleitet wird. Dazu muss von einem befugten Unternehmen ein eigener Zählerbügel für eine Wasseruhr eingebaut werden. Sowohl die Zählermiete als auch eine jährliche Nutzwassergebühr von 25 Euro zzgl der Trinkwassergebühr ist zu errichten. Kritik an der Regelung gab es von „Scharnitz miteinander“, da die ursprünglich vorgeschlagene Pauschale von 50 Euro nur „Großgrundgärtnern“ und touristischen Betrieben einen Vorteil bringen würde. Man halbierte daher die Nutzgebühr, die sich künftig automatisch indexiert erhöhen wird.
Beim Fußballplatz werde der Bauhof den Zaun entlang der Zirlerbergstraße um zwei Meter erhöhen, so GR Ecker: „Die ausführende Firma hat signalisiert, dass sie derzeit zu viele Aufträge habe. Sie könnte der Gemeinde auch bei den Kosten nicht entgegen kommen.“
Schließlich wurden auch noch zwei Parkautomaten mit Bankomatfunktion angeschafft. Um das Budget nicht überzustrapazieren, wurde eine Mietkaufvariante gewählt. Ein Automat kommt zum Parkplatz Eppzirl, der zweite zum Fußballplatz. Ein Automat ohne Bankomatfunktion, der der Gemeinde bereits gehört, wird beim Spielplatz in der Länd aufgestellt. Dort gibt es bereits einen Automaten mit SIM-Karte. Der zweite soll Wanderern die Wege verkürzen, die ausreichend Münzgeld im Geldbörserl haben.