Leutasch plant Zelt beim Pavillon

Dieser Platz in Klamm wurde nach Plänen von Ing. Dendl umgesetzt (Foto: Rangger).

Ing. Gerhard Dendl präsentierte im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung eine mögliche Spielplatzgestaltung beim Leutascher Musikpavillon. Der Gemeinderat fasste über dieses Projekt aber noch keinen Beschluss, da man zuvor ein Gesamtkonzept für den Platz ausarbeiten wolle. Hauptanliegen ist die Anschaffung eines regenfesten Sonnensegels für die Besucher der Platzkonzerte. Auf Initiative von Bgm. Thomas Mößmer hatte Dendl drei Spielplatzvarianten ausgearbeitet. Sie umfassten alle einen Brunnen, Sandpielbereich samt Bagger, Rutschen, Schaukeln und Wippen. Dendl schlug vor, den Bereich einzufrieden und mit Holzdielen für Mütter mit Kinderwägen als Gehwege zu versehen. Die Kosten bezifferte er mit 18.000 bis 28.000 Euro je nach Robustheit der Ausführung. Die Gemeinderäte stimmten aber letztlich nicht über diesen Vorschlag ab. GR Siegfried Klotz: „Um eine Entscheidung zu fällen, ob wir dort einen Kinderspielplatz unterbringen, muss ich mir davor ein Bild machen, wie die künftige Platzgestaltung aussieht. Das Hauptproblem ist derzeit der Schotterplatz, der einfach nicht einladend wirkt.“ Bgm. Mößmer: „Wir wollen über dem Zuschauerbereich ein Sonnensegel wie in Grainau. Damit der Platz aber vor dieser Investition belebt wird, habe ich den Kinderspielplatz vorgeschlagen!“ VBgm. Jorgo Chrysochoidis verteilte eine Planskizze aus dem Jahr 1987, wie der Pavillonvorplatz ursprünglich aussehen hätte sollen: „Bei der Überdachung sollten wir überlegen, ob diese auch bei der Wettersteinhalle einsetzbar wäre.“ Nachdem man feststellte, dass auch die Holzpalisaden am Platz teilweise sanierungsbedürftig sind und das Areal für verschiedene Veranstaltungen nutzbar sein müsse, wurde die Entscheidung vertagt. Bereits im August will man eine Begehung mit einem Zelthersteller, dem Bauauschuss und Ing. Dendl machen. Dann soll ein Gesamtkonzept erstellt und dieses Schritt für Schritt realisiert werden. Priorität hat die Zeltüberdachung, weil sie für die Platzkonzerte aber auch für andere Veranstaltungen vorteilhaft wäre.