Platzgestaltung in Klamm und Weidach

So wird der Platz beim Fiakerstüberl gestaltet werden (Plan: Ing. Dendl).

Nach einer Planung von Ing. Gerhard Dendl sollen die Plätze im Ortsteil Klamm, bei der Achbrücke in Weidach und dem Fritz-Dopfer-Platz neben dem Pavillon neu gestaltet werden. Diesen Beschluss fasste der Leutascher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Immer wiederkehrende Elemente wie Poller, Lärchenholz, Fahnen oder Pflastersteine sollen zum Identifikations- und Wiedererkennungsmerkmal werden. Ausgangspunkt für die Überlegungen waren die zwei Panoramatafeln, die vom Tourismusverband nach Planungen von DI Alfons Witting in Klamm und bei der Achbrücke aufgestellt werden. Bgm. Thomas Mößmer wandte sich an Ing. Dendl, er solle Überlegungen anstellen, wie die Tafeln ideal positioniert und das Umfeld gestaltet werden könnte. Dendls Vorschlag: „Man sollte wiederholende Gestaltungsmomente einsetzen, damit sich die Gäste in Leutasch daran orientieren können: „Fahnen und Fahnenmasten aus Holz passen zur Leutasch und sind weithin sichtbar. Stehlen aus Stein oder Lärchenholz eigenen sich zur Abgrenzung. Je nachdem wie eng man sie aufstellt, bilden sie eine Absperrung oder einen Sichtschutz.“ Beim Fiakerstüberl möchte er einen Rastplatz für die Radfahrer schaffen. Neben einem Brunnen sollen Bänke, Liegen und natürliche Böden den Platz einladend machen. Statt der bisherigen Bäume sollen kleinwüchsigere für Schatten sorgen. Die Steinstehlen zur Abgrenzung werden mit Ketten verbunden, damit Rad- und Autofahrer nicht über den sonnigen Rastplatz fahren. „Ich stelle mir vor, dass das ein neuer Eingang zum Almenparadies Gaistal wird“, so Dendl. Bei der Achbrücke will man mit Pappeln und Fahnen auf die Infotafel aufmerksam machen. Durch Steinstehlen will man verhindern, dass sich Autos zur Infotafel stellen. Als Ersatz für die Parkplätze, die verloren gehen, sollen im Westen zwei zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Beim Fritz-Dopfer-Platz möchte man vor allem das Denkmal, das man dem Sportler gesetzt hat, besser zur Geltung bringen. Um eine optische Abschottung zum Parkplatz zu erzielen, sollen mit durchsichtigen Abständen 2,8 Meter hohe Lärchenstehlen aufgestellt werden. Diese werden mit heimischen Heckenelementen abgewechselt, sodass der Platz zwar abgegrenzt, aber optisch nicht total abgeschlossen wirkt. Das Leutaschlogo will Dendl dort identitätsstiftend einsetzen: „Die Assoziation, dass Fritz Dopfer so erfolgreich ist, weil ihm Leutasch gut tut, wäre durchaus in unserem Sinne!“ So sahen es auch die Gemeinderäte, die Dendl baten, sich gleich nach seiner Australienreise auch mit dem Pavillonplatz in Weidach auseinanderzusetzen. „Unter Einbeziehung aller, die über den Platz schon nachgedacht haben und jenen, die ihn nutzen“, ergänzten die Räte.