Reith kassiert für Sprungtürme

Bgm. Dominik Hiltpolt (Foto: Archiv).

Nur 20 Minuten dauerte die jüngste Reither Gemeinderatssitzung, bei der mit Ausnahme einer Enthaltung aus Befangenheit alle Beschlüsse einstimmig fielen. Wichtige Themen waren zwei Dienstbarkeitsverträge mit der Gemeinde Seefeld und der barrie­refreie Aufgang vom Friedhof zur Kirche. Schon seit mehr als einem Jahr will die Gemeinde einen barrierefreien Aufgang vom Friedhof zur Kirche errichten. Bgm. Dominik Hiltpolt: „Es waren Grundabtretungen, Umwidmungen und Flächenwidmungsplanänderungen nötig. Wir mussten Angebote einholen und die Finanzierung sicherstellen. Deshalb hat sich das Ganze so hingezogen. Die Kosten für das Bauwerk betragen 42.000 Euro. Diözese und Pfarre beteiligen sich mit knapp 14.500 Euro. Da der Umsetzungzeitraum bis zum Winter sehr knapp ist und beinahe alle Baufirmen ausgelastet sind, werden wir das Projekt wohl erst im Frühjahr umsetzen können!“ Schon vor Jahren hatte die Gemeinde Seefeld bzw. deren gewerbliche Betriebe Zusagen erteilt, die Bgm. Dominik Hiltpolt nunmehr in Verträge umwandeln konnte: Zum einen betrifft dies einen Dienstbarkeitsvertrag mit der WM-Sportanlagen GmbH, der die auf Reither Gemeindegrund befindlichen Sprungschanzen regelt. Seefeld bezahlt dafür künftig 1500 Euro Pacht pro Jahr. Alle zehn Jahre muss der Vertrag fortgeschrieben werden. Zum anderen wurde mit den Bergbahnen Rosshütte eine Nutzungsvereinbarung für die „Blaue Schrofenquelle“ abgeschlossen. Mit deren Wasser wird der Kaltwasser-Speicherteich befüllt. Als pauschale Abgeltung wurden 3500 Euro vereinbart. Es dürfen maximal zehn Sekundenliter entnommen werden. Wenn Reith die Quelle für den Eigenbedarf benötigt, kann sie die Regelung jederzeit kündigen. Für beide Verträge gibt es auch rückwirkend eine pauschale Abgeltung. In der Volksschule wurde eine Stützkraft angestellt, da ein Kind mit besonderem Förderbedarf die Schule besucht. Der Dienstpostenplan musste daher angepasst werden.