Reith schreibt Architektenwettbewerb aus

Das Mauracherhaus wird die neue Heimat fürs Gemeindeamt Reith.(Foto: Rangger)

Mit einem Architektenwettbewerb will die Gemeinde Reith abklären, wie das Mauracherhaus hinter dem derzeitigen Gemeindeamt in ein neues Gemeindezentrum umgebaut werden kann – dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Für das Gemeindeamt und den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen erhält Reith eine Landesförderung in Höhe von vier Mal 0,6 Mio. Euro an GAV-Mitteln – die PZ berichtete. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde daher die weitere Vorgehensweise diskutiert. Bgm. Dominik Hiltpolt: „In einem kleinen Gremium haben wir uns bereits mit dem Raumbedarf auseinandergesetzt. Eine statische Überprüfung ergab, dass der vordere Teil des Hauses schützenswert ist. Das Erscheinungsbild soll erhalten bleiben. Mehr Vorgaben wollen wir nicht machen, um die architektonischen Ideen nicht einzuschränken.“ „Der Architektenwettbwerb, der vom Land bezahlt wird, ist für die Gemeinde nicht bindend“, so der Bürgermeister weiter. „Der Vorteil ist, dass wir aus mindestens sieben Blickwinkeln unterschiedlicher Fachleute erfahren, was man aus dem historischen Gebäude machen kann!“ Die Gemeinde selbst stellt in der Jury vier Mitglieder. Weiters sind zwei Vertreter des Landes und einer der Architektenkammer einbezogen. Hiltpolt: „Wir können auch selbst Architekten einladen. Da aber nur zwei Architekten aus Reith in Frage kommen, lassen wir das Land Architekten einladen, die schon ähnliche Projekte erfolgreich umgesetzt haben!“ Wie die PZ auf Nachfrage vom Bürgermeister erfuhr, wurde das Wohnprojekt hinter dem Mauracherhaus von der ZIMA verkauft. Die neue Gesellschaft wird voraussichtlich im Frühsommer mit dem Bau beginnen.