Schneider nicht Schuld an Baueinstellung

Wolfgang Schneider ärgert sich (Foto: Archiv).

Nicht einverstanden war Gschwandtkopf-Besitzer Wolfgang Schneider mit der Darstellung der Baueinstellung des E-Bike-Testgeländes in der jüngsten PZ: „Als die wesentlichen Entscheidungen fielen, war ich in Gran Canaria. Unsere Gesellschaft hatte dem Tvb zwar den Bagger zur Verfügung gestellt. Wir hatten aber sonst nichts mit den Arbeiten zu tun!“
Schneider im PZ-Interview: „Letzten Herbst wurde vom Tvb der Wunsch geäußert, auf dem Grundstück bei der Sport­alm ein E-Bike Testgelände zu errichten. Ich habe Thomas Widerin vom Tvb darauf hingewiesen, dass nicht wir sondern nach wie vor die Gemeinde Grundbesitzerin ist, wir aber als zukünftige Grundbesitzer unser Zustimmung unter gewissen Voraussetzungen geben würden. Konkret genannt wurde eine Kündigungsfrist.“
„Heuer im Frühjahr, als ich in Gran Canaria war, wurde BL-Stv. Martin Schneider vom Tvb angerufen, dass der Tvb die Arbeiten am Testgelände beginnen will. Man bat ihn um einen Bagger inkl. Fahrer. Ich hab geantwortet, dass es nicht Aufgabe unserer Gesellschaft sein könne, Geländearbeiten für den Tvb zu machen.“
Als Martin Schneider nach der Zustimmung von Gemeinde und Naturschutz fragte, wurde er beinahe belächelt. „Das ist schon lange da“, hieß es.
Wolfgang Schneider ließ sich schließlich überreden, einen Bagger für zwei bis drei Tage zur Verfügung zu stellen. Er richtete ein Schreiben an die Gemeinde, dass der Parkplatz beim Seekirchl erst nach der Unterfertigung der Tauschgrundstücke aufgelassen werden kann. Da Bgm. Frießer auf Urlaub weilte, ließ Amtsleiter Edi Hiltpolt daraufhin die Bauarbeiten einstellen. In der Folge stellte sich heraus, dass keine naturschutzrechtliche Genehmigung vorlag.
Schneider: „Erst zu diesem Zeitpunkt hat der Tvb das Genehmigungsverfahren eingeleitet und eine Zustimmungserklärung von der Skilift Gesellschaft als künftiger Grundbesitzer eingeholt. Ich verstehe also nicht, warum mir in der PZ der Schwarze Peter zugeschoben wurde, zumal ich Bernhard Rangger auf Anfrage mitteilte, dass ich mit den Vorgängen rund um das E-Bike-Testgelände nichts zu tun habe!“