Tvb denkt an Zeit nach der WM 2019

Bgm. Werner Frießer stellte die Nachhaltigkeit der WM-Projekte vor (Foto: Rangger).

Obwohl für die Olympiaregion bis März die Nordische Ski WM im Vordergrund steht, arbeitet man im Hintergrund bereits an Zukunftsszenarien. Dies wurde bei der kürzlich abgehaltenen Tvb-Vollversammlung im Sport- und Kongreßzentrum deutlich, bei der eine neue Tourismusstrategie vorgestellt wurde. Das Marketingbudget soll nach der WM deutlich aufgewertet werden.
Wie TVB-Obmann Alois Seyrling berichtete, wurde ein Denkprozess in Gang gesetzt. Alois Kronbichler vom Beratungsunternehmen „Kohl & Partner“ erinnerte zunächst daran, was bisher geschah, und legte erste Konzepte zur Profilierung der Region vor. „Die Region solle Premium-Natursportplatz für anspruchsvolle und qualitätsorientierte Menschen werden“, fasste Kronbichler die Denkarbeit von 50 Seefelder Unternehmern zusammen, die an einem Workshop in Brixen im April teilgenommen haben. Daraus wurden Strategien entwickelt, die nicht nur der Tvb sondern auch die Betriebe umsetzten sollen. Die Umsetzung soll ständig evaluiert werden. Das Ziel darf nicht aus den Augen verloren werden.
In den nächsten drei Monaten steht aber noch die WM im Fokus. Bgm. Werner Frießer fasste zusammen, was dank der WM für Seefeld alles möglich wurde. TVB-Obmann Seyrling zeigte an zwei Beispielen auf, wie man sich im „WM-Schaufenster“ präsentieren will: mit einem Lichtkonzept (Artikel nebenan) und einer „Fanmeile“ in der Fußgängerzone. „Dort wollen wir als Einheit auftreten“, betonte Seyrling. Es wird ein abgestimmtes Angebot mit einheitlichen Preisen, Standln und Musik. Tvb-Geschätsführer Walser stellte schließlich das 9-Millionen-Euro-Budget vor. 2020 will er das Marketingbudget auf 2,5 Mio. Euro erhöhen.