Verkehrsberuhigung in Reith

Im neuen Reither Gemeindezentrum werden drei Geschäfte eröffnet (Rendering: Archiv).

Geht es nach den Vorstellungen des Reither Verkehrsausschusses unter Obmann Josef Fink, dann soll das Reither Dorfzentrum künftig zur verkehrsberuhigten Zone erklärt werden. Zwischen den Häusern Pircher und Kluckner soll eine 30km/h-Zone eingeführt werden. Mit Inbetriebnahme der Parkgarage beim neuen Gemeindezentrum wird eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt.
In einer Sitzung, der auch Verkehrsexperte DI Helmut Köll beiwohnte, wurde vor allem über die Vorplatzgestaltung des neuen Gemeindezentrums diskutiert. Von vornherein einig war man sich, dass man den Platz und die Straße vor dem neuen Gemeindeamt pflastern wolle. Die Wahl fiel schließlich auf „Schwarzwälder Rotel“, einen mittelbraunen Stein, der durch vereinzelte dunkle Steine aufgelockert werden soll.
Auch die Beibehaltung der bisherigen Bushaltestelle wurde beschlossen. Für die Einführung der 30er-Beschränkung ist ein verkehrstechnisches Gutachten erforderlich, welches DI Köll erstellen wird.
Noch keine konkreten Auskünfte wollte Ausschussobmann Fink zur Parkraumbewirtschaftung machen: „Nur soviel sei verraten, wir haben auch eine vorteilhafte Regelung für die Einheimischen angedacht. Die Regelung wird ohnehin erst in Kraft treten, wenn die 30 neuen Parkplätze beim Gemeindezentrum in Betrieb gehen!“
Nach kontroversiellen Diskussionen einigte man sich darauf, am Liftweg künftig ein Halte- und Parkverbot einzuführen. Fink: „Wie auch der heurige Winter wieder gezeigt hat, parken dort so viele Autos, dass es für den Winterdienst kein Durchkommen mehr gibt.“
Eine öffentliche Ausschreibung soll es demnächst für die drei Geschäftsflächen im neuen Gemeindezentrum geben. Eine befindet sich im historischen Erdgeschoss des Gemeindeamts und würde sich – laut Bgm. Dominik Hiltpolt – als Bürofläche oder Arztpraxis eignen. Zwei Geschäfte wären vom neuen Dorfplatz aus zugänglich. „Für die größere Verkaufsfläche hat die Bäckerei Hueber Interesse angemeldet“, so Hiltpolt. „Sie würden einen Nahversorger mit einem Bäckerei- und einem Kaffeehausbetrieb verbinden.“ Dazu muss die Gemeinde allerdings den Innenausbau vergeben, denn vorerst wird nur die Gebäudehülle errichtet!“ Einstimmig fassten die Gemeinderäte den Grundsatzbeschluss, die Räumlichkeiten ausschreiben zu wollen.