Vier Varianten für Umfahrung Leithen

Der stark zunehmende Verkehr über den Zirlerberg führt zu enormen Belastungen in Reith und Leithen (Foto: Rangger).

Jetzt darf auch Reith oder zumindest der Ortsteil Leithen auf eine Umfahrung hoffen. Wie Bgm. Dominik Hiltpolt bekannt gab, wurde in der Koalitionsvereinbarung der schwarz-grünen Landesregierung die Umfahrung Leithen dezidiert genannt. Vier Varianten, die DI Helmut Köll aus Reith ausgearbeitet hat, wurden geprüft. Einen Umsetzungstermin gibt es allerdings noch nicht. Die Freude beim Reither Bürgermeister ist groß, dass zumindest der politische Wille für die Umfahrung bekundet wurde: Jetzt wurden einmal alle Möglichkeiten ins Auge gefasst, die zwischen Linserkurve und Auland realisierbar wären, Leithen und vielleicht auch Reith zu umfahren, ohne die wertvollen Kulturgründe im Süden zu zerschneiden. „Geprüft wurden naturschutzrechtliche, geologische aber auch verkehrstechnische Voraussetzungen, denn der Zirlerberg darf auf keinen Fall steiler werden, damit nicht ein zusätzliches Nadelör entsteht“, so Hiltpolt. „Natürlich prüft das Land parallel, ob Lärmschutzmaßnahmen an der bestehenden Straße kostengünstiger wären.“ Der Gemeindechef weiter: „Der nächste Schritt aus unserer Sicht sind die Kostenschätzungen. Dann können wir das Gespräch mit dem politisch zuständigen Landesreferenten LH-Stv. Josef Geisler suchen. Mit ihm werden wir einen Fahrplan festlegen, bis wann eine Umsetzung möglich ist!“ Dann will Hiltpolt auch mit den Nachbargemeinden sprechen und die Öffentlichkeit informieren: „Wir wollen die Entscheidungsgrundlagen Schritt für Schritt erarbeiten und keine Unstimmigkeiten aufkommen lassen. Wenn wir die Umfahrung zeitnah umsetzen wollen, bedarf es vor allem Zusammenhalt.“