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Plateaubürgermeister in der Hofburg angelobt

Nach den diesjährigen Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen wurden die Plateaubürgermeister dieser Tage im Riesensaal der Innsbrucker Hofburg angelobt. Gemeinsam mit ihnen sprachen 269 Bürgermeister, unter ihnen 20 Frauen, die Gelöbnisformel.
Landeshauptmann Günther Platter gratulierte den Bürgermeister und erinnert an die wichtigen Aufgaben als Gemeindeoberhaupt, die es nun zu meistern gilt. „Ich bedanke mich bei allen für ihre Bereitschaft, Verantwortung für ihre Gemeinde zu übernehmen. Die eigene Gemeinde ist der unmittelbare Lebensraum, der Zusammengehörigkeit und Verbundenheit bedeutet. Wenn es darum geht, die Lebensqualität der Menschen zu erhalten und auszubauen, dann können sie auf unsere Unterstützung zählen. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle neu und wieder gewählten Bürgermeister bestmöglich zum Wohle der Gemeinschaft handeln werden. “
Gemeindelandesrat Johannes Tratter: „In den Gemeindestuben werden täglich Entscheidungen getroffen, die direkten Einfluss auf das Leben der Bürger haben – sei es die Sicherstellung der Müllentsorgung und Wasserversorgung oder auch die Gestaltung der Kinderbetreuung im Ort. Land und Gemeinden ziehen hier an einem Strang. Das Land Tirol sieht es daher als wesentliches Anliegen, den Gemeinden in ihrem Verantwortungsbereich verlässlich zur Seite zu stehen und die Aufgaben der Zukunft gemeinsam zu bewältigen.“
Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebunds, verwies auf aktuelle Umfragen, wonach zwei Drittel der Österreicher ihren Bürgermeistern vertrauen. „Seit Beginn der Pandemie steigen die Vertrauenswerte für die Kommunalpolitik. Dies zeigt, dass die Menschen die Bürgermeister als Krisenmanager vor Ort schätzen und in ihnen auch in herausfordernden Zeiten stabile Anker für unsere Demokratie sehen.“
Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, ergänzte: „Für die Bürgermeister heißt es nach der Zeit des Wahlkampfes nun ein friedvolles Miteinander in den Gemeinden zu gewährleisten und erster Ansprechpartner für die Anliegen der Bürger zu sein.“

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