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Bundesweiter Vorlese-Wettbewerb

(WK) Lesefieber an der Mittelschule am Mauthweg. Beim Regionalentscheid zum 61. Vorlese-Wettbewerb des Deutschen Buchhandels haben die Besten aus den sechsten Klassen der 13 Landkreisschulen (Mittelschule, Realschule und Gymnasium)ihren Sieger ermittelt.
Bundesweit beteiligen sich unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen an diesem 1959 ins Leben gerufenen Wettbewerb, der vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.
Nach der Begrüßung durch Schulamtsdirektor Markus Köpf aus Garmisch-Partenkirchen mussten die Teilnehmer in drei Minuten einen Text aus einem von ihnen selber ausgesuchten Buch vorlesen. Schwieriger wurde es für die Mädchen und Buben im zweiten Teil. Hier sollte in zwei Minuten ein unbekannter Text gelesen werden. Das passende Buch hatte Klassenlehrerin Traudl Maurer
ausgesucht, die mit Rektorin Anja Zwerger auch die Organisation des Wettbewerbs übernommen hatte. Die Leseratten wurden von einer fachkundigen Jury bewertet. Ihr gehörten Lehrerin Jasmin Zahler (Leiterin der Schulbücherei), Ingrid Panholzer (Leiterin der Gemeindebücherei), Hans Neuner (vulgo Noderschuster als Buchautor über die Mittenwalder Hausnamen) und Gerhard Seidl als Vorsitzender des Elternbeirats an. Das Gremium musste nach den Kriterien Lesetechnik (sicher, flüssig, Aussprache, Tempo, Betonung), Interpretation (Text inhaltlich und atmosphärisch gut erfasst)und beim bekannten Text auch nach der Auswahl (schlüssig und verständlich) entsprechende Punkte vergeben.
Siegerin wurde Lucy Landua vom Staffelsee-Gymnasium in Murnau. „Ich lese meiner Familie und meinen Freunden gerne Bücher vor und warte auf deren Feedback“, verriet die Zwölfjährige, „nach dem Vorlesen habe ich ganz schön gezittert, weil ich ein paar kleine Versprecher hatte.“ Für Alexander Holderied aus Bad Kohlgrub war der ihm zugeteilte Text aus dem Jugendromans „Erebol“ von Ursula Poznanski über jugendliche Computersucht so spannend, „dass ich das Buch unbedingt zu Ende lesen möchte.“
Die Siegerin darf jetzt die Landkreisschulen beim Bezirksentscheid vertreten. Eine weitere Reihenfolge gab das Gremium nicht bekannt. „Ihr seid alle Zweite“, betonte Rektorin Zwerger und überreichte mit Zahler den jungen Leseratten eine Urkunde und ein Buch, „ein Lob auch an die Eltern, die euch begleitet haben.“

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