Start Allgemein Viel Arbeit für die Finanzverwalter

Viel Arbeit für die Finanzverwalter

In Leutasch verlief das Finanzjahr 2020 überaus erfolgreich. Einstimmig verabschiedete der Leutascher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Jahresrechnung mit einem Plus von 690.000 Euro. Das Vermögen der Gemeinde Leutasch beträgt derzeit 53,1 Mio. Euro an Aktiva und Passiva.
Viel Lob gab es auch in Leutasch für die Kassenverwaltung und zwar sowohl für Vorgängerin Anita Pürgy als auch für deren Nachfolgerin Vanessa Albrecht, die in unzähligen Stunden in die Umstellung der Buchhaltung von Kameralistik auf Doppik vollzogen haben. „Die beiden haben sich sehr ins Zeug gelegt. Leider ist es dadurch für uns Gemeinderäte nicht einfacher geworden“, meinte etwa Vbm. Stefan Obermeir. Christian Neuner: „Ich habe den Aktenberg gesehen, der aufgearbeitet werden musste. Das war eine Wahnsinnsarbeit. Ein herzliches Dankeschön dafür!“
Im Finanzierungshaushalt verzeichnete man Erträge in der Höhe von 8 Mio Euro, Die Einzahlungen wiesen 7,2 Mio Euro, das Nettoergebnis 690.000 Euro aus. Da man einen Kredit für die Wasserversorgung bis dato nicht anbrauchen musste, steht dieser heuer für die Priorität 2A zur Verfügung. Da keine neuen Schulden dazu kamen, freute sich Überprüfungsausschussobfrau Verena Neuner über eine Pro-Kopf-Verschuldung von nur noch 3.300 Euro. Eröffnungsbilanz, Haushaltsüberschreitungen und Rechnungsabschluss konnten daher einstimmig genehmigt werden.
Auch die Mietverträge mit den beiden Mietern im Gemeindeamt wurden verlängert. Jener für den Tourismusverband lag noch nicht vor. Bgm. Jorgo Chrysochoidis kündigte an, dass man für die Tvb- und die Gemeindeaangestellten noch Parkplätze schaffen wolle: „Dann steht vor dem Gemeindeamt mehr Parkplatz für Laufkundschaft zur Verfügung.“
Erfreut zeigte man sich auch über ein Subventionsansuchen der Leutascher Bäuerinnen. Der Ortschef: „Nach sechs Jahren Pause gibt es mit Christine Ripfl wieder eine Obfrau. Wir brauchen diesen wichtigen Verein bei vielen Veranstaltungen!“

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