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Bebauungsplan für Camp Alpin

Bei der jüngsten Seefelder Gemeinderatssitzung gab es zunächst Überraschungen: Gleich fünf neue Gemeinderäte saßen – zumindest für das Publikum nicht ersichtlich – ohne Angelobung im Plenum, drei davon waren Altgemeinderäte, nämlich Markus Hiltpolt, Mag. Sepp Kneisl und Theres Schmid von der Seefelder Bürgerliste. Wichtigster Tagesordnungpunkt: die Erlassung des Bebaungsplanes für den „Camp Alpin“. Neben vier großen Baukördpern, die als klassische Beherbungersbetriebe geführt werden müssen, wurde ein Grünraum im Zentrum und ein herkömmlicher Campingplatz festgelegt. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.
Bgm. Markus Wackerle genoss offenbar die Anwesenheit der alten Gemeinderäte. Er führte zügig durch die wenig Punkte umfassende Sitzung, bei der kaum Debatten aufkamen.
Den Bebauungsplan „Camp Alpin“ stellte Raumplaner DI Michael Bachlechner vor: „Nach dem Beschluss im Jänner handelt es sich nunmehr um den zweiten Konkretisierungsschritt. Im Zentrum steht die Verlegung des Klammbachs, der in einen kleinen Teich münden soll und von einem Grünraum umgeben wird. Rund um diesen werden auf Wunsch der Landesabteilung Raumordnung vier große Baukörper gruppiert, deren Kubatur und Höhe der Gemeinderat zu verordnen hat. Durch eine exakte Beschreibung der Dachkonstruktion und der Gliederung der verschiedenen Höhen legt der Gemeinderat fest, dass die Gebäude nicht zu massiv erscheinen. Im Osten wird ein Bereich für den klassischen Campingplatz festgelegt, bei dem möglichst wenig Bodenversiegelung erfolgen soll. Dann geht es auch noch um eine Straßenfluchtlinie entlang der Landesstraße, wo der Gemeinderat bestimmt, wie weit die Abstände der Baukörper auszusehen hat und wo eine Busbucht und die verkehrsmäßige Anbindung erfolgt. Der Vorschlag des Raumplaners wurde einstimmig angenommen, sollte der Flächenwidmungsplan Rechtskraft erlangen.
Auch die zuletzt verordneten Kurzparkzonen standen wegen der Sondertarife erneut auf der Tagesordnung. Dabei ging es vor allem um die Parkmünzen, die künftig zum Preis von bestimmten Geschäften und Restaurants um 2,5 Euro verkauft werden und einen Parktarifwert von 4 Euro entsprechen. Schließlich stimmte man auch einstimmig dem Anliegen des Paragleitklubs zu, der sowohl am Geigenbühel als auch in der Möserer Wiese Landeplätze vorschlug. Der Klub muss sich selbst um die Vereinbarungen mit den Bauern, die Pflege und um die Haftpflichtversicherung kümmern.

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