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Seefelder Pfarrhügel mit neuen Wanderwegen

Tvb-Obmann Alois Seyrling und GF Elias Walser stellten in der jüngsten Seefelder Gemeinderatssitzung zwei Projekte vor: den Ausbau der Wanderwege am Pfarrbichl und die Schaffung einer Mitarbeiterkarte. Beide Projekte sollen umgesetzt werden,
Gleich am Beginn der Sitzung ging es um das Konzept für den Pfarrbichl. Derzeit wird der zentrale Hügel zwischen Wildsee, Fußgängerzone und Schwimmbad von unzähligen Trampfelpfaden durchkreuzt. Sie sind weder durch Einsatzfahrzeuge noch von den Tvb-Mitarbeitern für Pflegezwecke zu erreichen. “Seit zwei Jahren verhandeln wir mit der Bezirkshauptmannschaft über ein neues Wegekonzept, welches nunmehr genehmigt wurde. Im wesentlichen sieht es einen 2,2 Meter breiten Hauptweg und mehrere Nebenwege vor, die sowohl im Sommer als Wanderwege und im Winter als sogenannte Winterwanderwege bewilligt werden können. Im Konzept integriert ist auch der beliebte Rodelhügel, bei dem es im Vorjahr zu mehreren schweren Unfällen kam”, so Walser. “Die uns vorliegende grobe Kostenschätzung geht von Umsetzungsarbeiten in der Höhe von 80.000 Euro aus. Einen Teil werden wir vom Land gefördert bekommen. Den Rest müssen sich Gemeinde und Tvb teilen.”
Seyrling machte klar, dass bei Unfällen immer der Grundbesitzer haftbar gemacht werde. Deshalb sei eine Versicherung der Wege nur dann möglich, wenn die entsprechenden Auflagen der BH eingehalten werden. GR Bettina Moncher ersuchte die Wanderwege naturnah anzulegen und keine Autobahnen zu errichten: “Man kann ja auch zwei Schotterstreifen anlegen und am Rest des Weges die Wiese wachsen lassen!” Die Gemeinderäte stimmten einstimmig für die Projekt-Umsetzung und deckelten den Gemeindebeitrag mit 30.000 Euro, der im nächstjährigen Budget vorgesehen wird.
Der Tvb wünscht sich auch die Einführung einer Premiumgästekarte, die wie eine Prepaidkarte funktionieren soll. Da für das Projekt zu wenig Fakten vorlagen, wurde der Tvb nur beauftragt, das Projekt weiter zu verfolgen und neuerlich vorzustellen. Beteiligen will sich der Gemeinderat hingegen an einer sogenannten Mitarbeiterkarte, die es in ähnlicher Form bereits als Crewcard in Schladming, Stubai oder in Ischgl gibt. Walser: “Ziel der Karte ist es, für Mitarbeiter des Tvb, der Gemeinde und den heimischen Betrieben das Plateau als Arbeitsregion attraktiver zu machen. Das ersetzt zwar weder das gute Arbeitsklima, das Arbeitszeitmodell, die Entlohnung oder eine gute Mitarbeiterunterkunft, kann aber durchaus ein zusätzliches Zuckerl sein, warum jemand in der Region bleiben will!”
Im kommenden Jahr sollen versuchsweise 1000 Karten ausgegeben werden. Walser: “Wir rechnen mit Kosten von 350 Euro pro Karte, die wir ausschließlich an Arbeitgeber verkaufen und die jeweils nur von einem Mitarbeiter in Anspruch genommen werden können. Mit den Beiträgen werden jene Betriebe bezahlt, deren Leistungen in der Karte inkludiert sind. Unter anderem sollen mehrere Bergbahnentageskarten im Sommer und Winter, Hallenbadeintritte, Fitnessklubaufenthalte, Tennis-, Golf- und Loipennutzung, eine bestimmte Anzahl an VVT-Zonen, Essen, Trinken, Taxi, Shopping und ähnliches beinhaltet sein. Die Betriebe, die mitmachen erhalten einen gewissen Prozentsatz der gewährten Leistung als Abgeltung. Klare Verträge sollen sicherstellen, dass es zu keinen Unstimmigkeiten kommt. Außerdem wollen wir, dass die Karte keine bestehende Karte in der Region konkurrenziert. Nur dann stellt sei einen einzigartigen Mehrwert für die Mitarbeiter dar!”

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