Start Allgemein Reitherin macht „Skull-Art“ salonfähig

Reitherin macht „Skull-Art“ salonfähig

Die in Reith lebende Künstlerin Nadine Kuprian sorgt derzeit in der Kunstszene für Furore. Da sie ihre Werke von 3. bis 26. März in der Galerie von Alexander Prachensky am Claudiaplatz ausstellt, haben wir uns ihre „Skull-Art“ näher angesehen.
Mit ihrem Vater, Gerhard Kuprian gründete Nadine Kuprian 2013 das Label „Wildlicht-Design“. In der hauseigenen Werkstatt begannen sie, die fantastischen und einmaligen Kunstwerke zu kreieren. Als Materialien wurden ausschließlich natürliche Materialien wie Holz (Altholz- z.B. für Raumteiler), Tierschädel (Hirsch, Stier, Büffel, …) verwendet, welche mit Swarovski-Elementen und 24 Karat Blattgold veredelt wurden.
Im Jahr 2022 entdeckte die Künstlerin die Technik „Texture art“ für sich. Sie verarbeitet in ihren Werken verschiedene Texturen, die man nur von der Baustelle kennt, von Fugen-, Spachtelmassen, Moltofill und vieles mehr. Abstrakte und minimalistische Kunstwerke auf der Leinwand sind ihr Markenzeichen.
Die Leidenschaft zur Skull-Art (Schädel-Kunst) ist natürlich geblieben und hat sich von den großen, maskulinen Tierschädeln auf anatomisch nachgeformte Menschenschädel verlagert. Der gruselige Gedanke verfliegt sofort beim Betrachten ihrer ästhetischen Kunstwerke.
Ihre Werke sind minimalistisch und romantisch geprägt bis hin zu schaurig und dennoch wunderschön. Die hohe Qualität ihrer Materialien und die liebevolle Verarbeitung machen jedes Stück einzigartig.
Die Künstlerin legt großen Wert auf komplette Handarbeit und ausgewählte Produkte. Jedes Werk ist und bleibt ein Unikat!
Nadine signiert ihre Leinwandkunst nicht vorne, zudem haben ihre Bilder meist keinen Titel, da sie es als störend empfindet und sie der Meinung ist, dass jeder Betrachter nicht durch einen Namen oder Titel beeinflusst werden soll. Jeder sieht, was er fühlt und sehen möchte.
Nadine, die in Innsbruck geboren wurde, fühlt sich seit ihrer frühesten Jugend zur Kunst und Malerei hingezogen. Sie versuchte sich in den verschiedensten Techniken und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für die „Knochen-Kunst“. Es dauerte allerdings ein paar Jahre, bis die Künstlerin den Entschluss traf aus der Leidenschaft einen Beruf zu machen.

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