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Naturpark unter neuer Führung

Nachdem Ende Jänner der Bio-Pionier Christian Wandl von der Generalversammlung zum neuen Obmann gewählt wurde, ist nun auch die Nachfolge für den Ende März scheidenden Geschäftsführer Hermann Sonntag offiziell:
Anton Heufelder, langjähriger Stellvertreter übernimmt mit 1. April die Geschäftsführung. Als seine Stellvertreterin wird zukünftig Marina Hausberger tätig sein.
„Mit Anton Heufelder und Marina Hausberger haben wir ein sehr erfahrenes und äußerst engagiertes Duo an der Spitze des Naturparks“, freut sich Christian Wandl, Obmann. „Damit können wir gegenüber unseren weit mehr als 100 Projektpartnern Kontinuität und Verlässlichkeit wahren und damit weiterhin erfolgreich agieren“, so Wandl weiter.
Anton Heufelder ist gebürtiger Bayer, Geograf und war zuerst im Alpenforschungsinstitut in Garmisch-Partenkirchen und anschließend drei Jahre im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen tätig. Seit 2009 verantwortet er als stellvertretender Geschäftsführer den Aufbau und die gesamte Organisation der Umweltbildung und der Naturexkursionen. In den letzten Jahren hat er sich darüber hinaus mit dem Interregprojekt „KlimaAlps“ um die Vermittlung des Klimawandels vor Ort engagiert. „Es ist eine große Aufgabe, die ich sehr gerne übernehme – mit dem Karwendelprogramm 2028 wurde ein guter Fahrplan für die nächsten Jahre erarbeitet, den wir zusammen mit unserem wunderbaren Team umsetzten werden“, erklärt Heufelder.
Marina Hausberger hat 2014 während ihres Masterstudiums Geografie ein Praktikum beim Naturpark absolviert und „blieb danach hängen“. Ihre Masterarbeit behandelte den Absamer Waldbrand am Hochmahdkopf, anschließend übernahm sie die Freiwilligenplattform “Team Karwendel”, die sie Schritt für Schritt auf- und ausbaute und sicher eines der Aushängeschilder des Naturparks darstellt. In den letzten Jahren kamen auch zahlreiche weitere Projekte im Bereich der Almpflege und Besucherlenkung hinzu. „Ich freue mich auf neue Herausforderungen und hoffe, dass Toni und ich den Naturpark in erfolgreicher Manier weiterführen können. Meinen Herzensangelegenheiten wie dem Team Karwendel oder dem Bereich Naturschutz auf Almen bleibe ich auch in Zukunft treu“, meint Marina Hausberger.
Wie bereits bei der Vorstellung des Karwendelprogramms Ende Jänner angekündigt, konnte mit Anfang März auch die neue eRanger-Stelle besetzt werden. Anhand virtueller Streifzüge durch Tourenportale, Blogs und Social-Media-Plattformen soll kontrolliert werden, dass die Schutzgebietsregeln bei den Beschreibungen eingehalten werden. Damit wird eine wichtige Lücke in der Besucherlenkung geschlossen.

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