Start Lokales Leutasch Einfahrt Gaistal soll entschärft werden

Einfahrt Gaistal soll entschärft werden

Der Eingang des Leutascher Gaistals gleicht einem Nadelör. Damit es an der Engstelle im Bereich der „Leutascher Öfen“ wegen des zunehmenden E-Bike-Verkehrs nicht zu Unfällen kommt, schlug GR Alwin Nairz in der jüngsten Leutascher Gemeinderatssitzung eine Entschärfung vor. Er regte an, den Fußgängerweg an der Südseite fortzuführen und nördlich parallel zur Straße bachseitig den Radweg zu verlängern. Die Innsbrucker Firma Alpine Geotechnik GmbH wurde beauftragt, eine Machbarkeitsstudie und eine Kostenschätzung zu erstellen.
Nairz: „Insbesondere wenn der Bus diese Stelle passiert und mehrere Wanderer und Radfahrer unterwegs sind, kommt es laufend zu brenzligen Situationen. Da es sich beim Kalvarienberg um eine Engstelle handelt, brauchen wir ein Gutachten, welche Variante dort am günstigsten wäre. Am besten verlängern wir sowohl den Fuß- als auch den Radweg!“
Bgm. Jorgo Chrysochoidis erklärte, dass auch das Wasserbauamt die Engstelle unbedingt beseitigen wolle: „Wenn diese ihre Variante umsetzen, wird sie vermutlich nicht tauglich für touristische Zwecke. Wir möchten, dass hier alle Verkehrsteilnehmer bequem und sicher durchkommen!“ Günter Krug forderte, dass der Ortschef eine schriftliche Stellungnahme vom Wasserbauamt einholen soll: „Sonst geben wir das 8500 Euro teure Gutachten umsonst in Auftrag!“
Unterstützung kam von GR Siegfried Klotz: „Getrennte Wege ins Gaistal wären eine große touristische Aufwertung, über die auch der alte Gemeinderat schon diskutiert hat!“
Einig ist man sich, dass eine Untertunnelung des Schrofens zu teuer käme. Nairz: „Sowohl ein Steg, als auch ein in den Fels gesprengter Weg sind aber durchaus realistisch.“ Klotz ergänzte: „Gut möglich, dass da auch die Gemeinde Telfs mitzahlt, die im Gaistal ja auch ihre Almen hat!“
Sehr erfreut zeigten sich die Gemeinderäte darüber, dass sich ein Kinderchor zusammengefunden hat. Für Anschaffungen und die Chorleiterentschädigung sagte man 2800 Euro Startgeld und eine jährliche Subvention in der Höhe von 2000 Euro zu. Steinrösler-Obmann GR Christian Neuner betonte, dass beide Vereine kooperieren und man mehrere gemeinsame Auftritte plane. Sowohl für den Kinderchor als auch für die Kinderplattler möchte der Gemeinderat Proberäumlichkeiten zur Verfügung stellen. Geprüft werden leerstehende Räume bei der Tennishalle, im Ganghofermuseum und im Keller des Steinrösler-Vereinsheims.
Nachdem zuletzt ein neuer Bauausschuss installiert wurde, berichtete Bgm. Chrysochoidis, dass mit Siegmund Neuner ein Ausschußobmann gefunden werden konnte. In der ersten Sitzung wurden mehrere Bauansuchen und Zukunftsvorhaben diskutiert und der Bauhof-Fuhrpark erfasst. „Wir stellten fest, dass ein Mehrzweckfahrzeug bereits 25 Jahre alt ist und dringend ausgetausht werden muss“, so Neuner. Um die alten Aufbauten weiter verwenden zu können, wurde wieder ein Fahrzeug vom gleichen Hersteller angeschafft.
Uneinig war man über den Aufstellungsort der neuen Infotafel in Moos, die bereits vor einem Jahr in Auftrag gegeben worden war. Während der Tourismusausschuß den Platz neben dem WC am Parkplatz Moos vorschlug, wollten andere Gemeinderäte einen auffälligeren Aufstellungsort. Der Bürgermeister will mit dem Land verhandeln, ob eine Anbringung bei der Bushaltstelle an der Landesstraße möglich wäre. Neuerlich prüfen lässt man eine Brücke über den Rossbrandbach, nachdem man den Vorschlag des Landes Tirol aus Kostengründen ablehnen musste.

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