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Chronisten suchen dringend Mitarbeiter

Das Seefelder Chronisten-Team besteht seit nunmehr 10 Jahren. Damals setzten sich Christine Bloch, Elke Ehwald und Erna Andergassen das Ziel, jährlich ein Jahrbuch herauszugeben. Dieses Vorhaben beschäftigt das Team über einen Zeitraum von fast zwei Jahren, das heißt für das Jahr 2019 gesprochen, dass in diesem Jahr alle chronologisch aufgezeichneten Ereignisse des Jahres 2018 spannend und interessant für das Jahrbuch formuliert wurden und in eine druckgraphisch ansprechende Form gebracht wurden.
Ebenso auch alle anderen Themen, welche für 2018 relevant sind, wie Gemeindestatistik, Geburten, Begräbnisse, goldene und diamantene Hochzeiten, Vereinsjubiläen usw. Zu all diesen Themen wurden auch die entsprechenden Fotos gesucht. Insbesondere Heinz Holzknecht ist dabei stets behilflich.
Ganz viel Recherchearbeit verlangte das Sonderthema für das Jahrbuch „Vom Gemeindevorsteher zum Bürgermeister“. Etliche Stunden verbrachte ich im Gemeindearchiv, mehrere Besuche und Arbeitsstunden in der Bibliothek im Ferdinandeum, das Besorgen und Einlesen in Fachliteratur gehörte auch zum Arbeitspensum.
Für die Chronikarbeit steht den drei Chronistinnen auch das Chronikbüro und -archiv zur Verfügung, wo auch das digitale Zeitungsarchiv untergebracht ist. Dieses stellen Erika und Fritz Frießer zusammen und versehen es mit Schlagwörtern. Dies deshalb, damit die Artikel dann bei Bedarf schnell gefunden werden.
Wie jedes Jahr wurden auch die Veranstaltungen der Tiroler Chronisten wahrgenommen, ebenso der Bezirkschronistentag in Flaurling und das Chronisten-Frühstück in Ranggen. Diese Treffen dienen als Motivation und man erhält dort Anregungen. Häufig werden auch Fragen an die Chronik Seefeld gerichtet, insbesondere von Leuten, welche auf der Suche nach ihren Vorfahren sind. Nicht immer können diese beantwortet werden.
An dieser Stelle möchte sich das Chronistenteam an Menschen wenden, welche über freie Zeit verfügen und interessiert sind an der Erforschung der Geschichte von Seefeld. Ein Beispiel wäre das Sammeln von Artikeln aus alten Zeitungen (z.B. aus dem Internet).Das sieht z.B. so aus:
Innsbrucker Nachrichten vom 21. Jänner 1919
Die Sebastiani-Kälte, ein zuverlässiger meterologischer Zeitweiser im Winter, ist nun doch eingetreten Nun soll die Strenge des Winters ihren Höhepunkt erreicht haben. In anderen Jahren verzeichnete man in Nordtirol um Sebastiani 20 bis 30 Grad Kälte, heute hatte es nur – 8 Grad.
Aus Seefeld schreibt ein Leser unseres Blattes: „Trotz den für alle Trafiken gleich geltenden Vorschriften über die Tabakverteilung, bekommt die eine Verkaufsstelle ungleich größere Mengen an Tabakmaterial zugewiesen, als die andere. Welche Umstände erklären dies? Auch wäre die Errichtung einer zweiten Bäckerei in Seefeld sehr am Platze.“

Eine weitere Aufgabe wäre das Suchen bei diversen Anbietern im Internet nach alten Schriften und alten Ansichtskarten.
Gerne nimmt das Chronistenteam diesbezügliche Anrufe unter 0650 690 40 16 entgegen. Es ist nämlich wirklich viel Arbeit, die Geschichte Seefelds zu erforschen und je mehr Menschen mitarbeiten, desto vertiefender könnte das geschehen. Daher die dringende Bitte an Interessierte: meldet Euch!

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