Start Allgemein Hochwasserschutz beim Wildsee

Hochwasserschutz beim Wildsee

Auf Grundlage des Gefahrenzonenplanes 2011 setzt die Gemeinde Seefeld stufenweise ein Hochwasserprojekt für den Seebach und den Raabach um, dessen Ziel es ist, im Wohngebiet bei einem 100-jährigen Hochwasser-Ereignis eine verbleibende Restkapazität von 40 Zentimetern zu erhalten. Zuletzt wurde die Gerinneerweiterung und Erhöhung der Uferoberkante beim Seebach zwischen Wildsee und Zweirad-Ossi realisiert.
Da das Seefelder Hochplateau sehr flach ist, ist die Gemeinde von einem größeren Hochwasser-Ereignis besonders bedroht. „Zehn Jahre lang setzen wir daher schrittweise nach einem Masterplan Schutzmaßnahmen im Bereich Wildsee, im gesamten Ortsgebiet und in der Möserer Wiese um“, erklärt Bgm. Werner Frießer. „Da die Gemeinde bei den Ingenieursleistungen in Vorlage getreten ist und wir mehr als 80 Prozent Zuschüsse von Bund und Land erhalten, wird das Millionenprojekt den Gemeindehaushalt künftig kaum noch belasten!“
Zuletzt wurde die Wehranlage beim Abfluss des Wildsees erneuert und eine Fisch-Krebs-Aufstiegshilfe umgesetzt. Entlang des See- und des Raabaches wurden durch die ausführende Firma Klenkhart&Partner verschiedene Maßnahmen wie Aufweitungen, Sohleintiefungen, Ufererhöhungen, ingenieurbiologische Maßnahmen zur Uferstabilisierung usw. gesetzt, um die Abflusskapazität zu erhöhen.
Damit verbunden war auch eine Aufwertung des Landschaftsbildes für den Erholungsuchenden entlang des Gewässers.
Im kommenden Winter/Frühjahr 2021 wird dann der Bereich des Raabachs zwischen Spar Albrecht und dem Ferienhotel Kaltschmid in Angriff genommen. Weitere Bauabschnitte sind dann der Seebach ab dem Hotel zum Gourmet bis nach Unterseefeld im Frühjahr oder Herbst 2021 und der lange Bereich des Seebachs zwischen Ferienhotel Kaltschmid und dem Geigenbühel im Frühjahr/Herbst 2022.

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