Start Allgemein Birhanethiopia – trotz Krise viel bewegt

Birhanethiopia – trotz Krise viel bewegt

Covid19 hat im vergangenen Jahr auch die Pläne des Vereins „Birhanethiopia – Licht für Äthiopien“ erheblich durchkreuzt. Zum ersten Mal seit 2008 konnte die jährlich stattfindende und gerne besuchte „Charity“-Veranstaltung nicht abgehalten werden.
Zur Zeit der Verbreitung der Pandemie in Österreich, befand sich Klaudia Kluckner in Äthiopien und musste, ohne dass sie dort ihre Vorhaben erledigt hatte, überstürzt nach Hause abreisen. Auch Karin Norz konnte ihre Reise zur Schule in Beradje im Herbst dieses Jahres nicht antreten.
Trotz den widrigen Umständen blieb man aber auch heuer mit der Äthiopien-Hilfe erfolgreich! So konnte man in Zusammenarbeit mit äthiopischen Einheimischen in nur wenigen Monaten ein Brunnenprojekt im Dorf Gunjo errichten lassen. Neben privaten Unterstützern und dem Katholischen Familienverband Leutasch hat sich auch der Lions Club Olympiaregion Seefeld großzügig an der Finanzierung des Projektes beteiligt. Dieser Brunnen spendet nun Wasser in bester Trinkwasserqualität und nimmt den dort lebenden Frauen viele Erschwernisse ab.
Dem Katholischen Familienverband Leutasch ist es auch zu verdanken, dass für fünf junge Frauen, welche kurz vor ihrem Abitur stehen, das Schulgeld für 2020/21 bezahlt werden konnte, denn für deren Eltern wäre dies unmöglich gewesen. Sie alle haben ihre Arbeit wegen Covid19 verloren.
Zusätzlich wurden dem Verein durch Mundpropaganda seitens des Verbandes auch einige neue Schulpaten vermittelt.
Abgesehen davon erhielt man viele Extraspenden zur Anschaffung von Lebensmitteln. So gelang es auch in der Ferienzeit, den ärmsten 36 Familien der Schüler in Beradje mit Lebensmitteln unter die Arme zu greifen. Auch einer sehr armen, alleinerziehenden Mutter konnte man auf diese Weise helfen.
Tariku, im Waisenhaus von Oma aufgewachsen, wird Dank großzügiger Unterstützer in Kürze berufsbegleitend ein Bachelor-Studium beginnen können. Außerdem ermöglichte man einer jungen Frau, die aus ärmsten Familienverhältnissen stammt, die Ausbildung zur Montessori-Lehrerin.
Ende November erfolgte der Baustart vom Kochhaus der Krankenstation von Dakuna. Dieses Projekt wird wieder vom Amt der Tiroler Landesregierung in Form einer Spendenverdoppelung unterstützt.
Wenn man also das Vereinsjahr Revue passieren läßt, dann kommt einem folgendes Sprichwort in den Sinn: „Wo kein Schaden, da kein Nutzen“. Dieses Jahr sind nicht die Mitglieder des Vereins „Birhanethiopia – Licht für Äthiopien“ mit ihrer „Charity“-Veranstaltung zu den Leuten gekommen, sondern aus Solidarität wegen dem Coronavirus haben sich viele ein Herz gefasst und sind von sich aus mit ihren Spenden zu Klaudia Kluckner gekommen!
Sie meint: „Besonders dankbar sind wir auch unseren Kalendersponsoren und Schulpaten. Eine weitere gute Möglichkeit, etwas für unsere Projekte zu spenden, sind unsere Spardosen, die wir im Eurospar und Spar Albrecht in Seefeld und in der Tankstelle Reinpold in Scharnitz aufstellen durften. In vorgenannter Tankstelle, in der Apotheke Seefeld und im Laden „außer.gewöhnlich“ in Telfs sind auch unsere Kalender für eine Spende von 12 Euro erhältlich. Wir danken euch allen für die Unterstützung und wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr 2021!

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