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Fordernde Zeiten für den Lions Club

Während die meisten Vereine am Plateau in Folge der Corona-Maßnahmen in ihren Aktivitäten eingeschränkt waren, verzeichnete der Lions Club Olympiaregion Seefeld ein sehr arbeitsintensives Jahr. Die meisten begonnenen Projekte wurden weitergeführt, viele private Anfragen mussten bearbeitet werden. Unter erschwerten Bedingungen wurden die Clubsitzungen in Form von Audiokonferenzen abgehalten.
Vielen bedürftigen Einzelpersonen und Familien am Seefelder Plateau konnte in Notfällen schnell und unbürokratisch geholfen werden.
Neben dem Projekt Seniorenresidenz hat sich zuletzt der Verein „Arche Herzensbrücken“ zu einem der zentralen Anliegen der Seefelder Lions entwickelt. Dieser erfüllt Familien mit schwer chronisch oder lebensverkürzend erkrankten Kindern den Herzenswunsch nach einer gemeinsamen Auszeit im Seefelder Hotel Solstein. Während die Erkrankten Abstand von den Klinikapparaten bekommen und von hervorragenden Therapeuten betreut werden, erhält auch der Rest der Familie professionelle Betreuung und Entlastung in Form von pflegerischer Unterstützung.
Gemeinsam mit Distrikt­governor Elisabeth Bacher- Bracke ist es Dir. Mag. Horst Mayr und seinen Mitstreitern gelungen, dass dieses Regionsprojekt nun auch von der Lionsregion Tirol gefördert und vom LC Olympiaregion Seefeld als „Leading Club“ betreut wird. Betroffene Familien (nicht das Hotel) erhalten die Zuwendungen der Lions, die ihnen einen entspannten einwöchigen Aufenthalt in Seefeld ermöglichen.
Nicht weniger aktiv kümmerten sich die Clubmitglieder auch heuer wieder um die Seefelder Seniorenresidenz, in der seit nunmehr mehr als zehn Jahren allmonatlich ein unterhaltsamer Seniorennachmittag veranstaltet wird. Leider muss dieses Projekt coronabedingt derzeit ruhen.
Ganz aktuell stellte Marion Genelin Anfang Dezember wieder bei der alljährlichen Nikolaus-Aktion 85 Säckchen für den Kinderhort, 60 Säckchen fürs Seniorenheim, 16 Säckchen fürs Flüchtlingsheim Leutasch, 12 Säckchen fürs Flüchtlingsheim Reith und 38 Säckchen für die Tagesbetreuung alleinstehender Senioren in Seefeld zur Verfügung.
Der Lionsclub finanzierte über viele Jahre die Maltherapie für traumatisierte Kinder im Flüchtlingsheim Reith.
Ein bisher noch nicht so bekanntes Projekt sind die von Sieglinde Wieser organisierten Bücherstände im M-Preis in Seefeld und in Leutasch. Gemeinsam mit Marion Genelin statteten die beiden die Regale mit ihren Büchersammlungen aus. Ein besonderer Dank gilt der Firma M-Preis, die die Aktion erst ermöglichte.
Natürlich läuft auch die Brillensammelaktion weiter, gebrauchte Brillen können in der Apotheke Seefeld abgegeben werden.
Auch für internationale Projekte gibt es Unterstützung der Seefelder Lions. Unter anderem kommt diese dem Verein Birhanethiopia von Klaudia Kluckner aus Reith zu, der verschiedene Projekte in Äthiopien initiiert hat und diese auch laufend vor Ort betreut.
Schon seit Jahren unterstützt der LC Olympiaregion Seefeld das Hilfsprojekt von Siegfried Nagele und Markus Peintner in der Ukraine.
Da dieses Jahr in der Seefelder Fußgängerzone kein Adventmarkt stattfindet und die Lions daher keinen Glühweinstand betreuen können, hat Rosi Armbruster den traditionellen karitativen Verkauf von Nürnberger Lebkuchen ins Internet verlegt und vermarktet die weihnachtlichen Köstlichkeiten über Facebook.
„Im kommenden Jahr erwarten wir, dass der Lionsclub Olympiaregion Seefeld noch mehr gefordert sein wird“, prognostiziert Lions-Sekretär Apotheker Dr. Kurt Grass. „Auf Grund der wirtschaftlichen Lage und der vielen Menschen in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit wird die Kinderarmut zur neuen Herausforderung!“

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