Start Allgemein Leutascher vertonte „Vaterunser“ neu

Leutascher vertonte „Vaterunser“ neu

Das „Vaterunser“ ist das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums und wird von allen Konfessionen gebetet. Diesen Umstand nahm sich das Leutascher Multitalent Johann Witting zum Anlass, um eine neue musikalische Vertonung zu wagen. Er brachte eine CD auf den Markt, auf der mehrere Versionen der Neuvertonung des „Vaterunsers“ zu hören sind.
Johann Witting kennt man in Leutasch nicht nur als Komponist und Produzent. Er wohnt in Leutasch Obern und produziert auch Filme, Homepages und Apps. Bei seinen Häusern legte er stets selbst Hand an, war Mitglied der Musikkapelle Leutasch, Zivildiener und Postbeamter.
Seine Muse ist aber das Komponieren. Da er selbst nur Klavier spielt und nicht irgendwo in der Ferne ein Konservatorium besuchen wollte, ließ er sich von Professor Willi Ludwig, damals Leiter des Karwendelchores Mittenwald, das Komponieren beibringen. Für das weltbekannte Orchester Ambros Seelos produzierte er die CDs „Einfach Träumen“ und „Callas de Mallorca“. Seit 2008 ist er für die Original Oberkrainer tätig und landete mit ihnen schon den einen oder anderen weithin bekannten Hit.
Bei der Produktion seiner Werke macht er keine halben Sachen. Er arrangiert meist die Musikstücke nicht nur in einer Version, sondern spielt sie gemeinsam mit bekannten Musikern aufwendig in Chor-, Bläser- oder Orchesterversionen ein.
So auch das neue „Vaterunser“, von dem man sich gleich fünf Versionen auf der brandneuen CD anhören kann. Mitgewirkt haben der Kammerchor Wattens Chorpax, Marc Hess, das Bläserquartett der Original Oberkrainer und das Filmmusik Orchester München.
„Vor allem über Radio Maria und die vielen heimischen Chöre hoffe ich diese Komposition in die Welt hinaustragen zu können“, so Witting gegenüber der PZ. Erhältlich ist die CD übrigens über die Homepage www.vater-unser.org sowie in der Leutascher Pfarrkirche, wo sie gegen eine freiwillige Spende zugunsten der Pfarre Leutasch entnommen werden kann. Der Erlös kommt der Erneuerung des Glockenstuhls zu Gute.

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