Start Allgemein Zimmermädchen für sieben Tage pro Woche

Zimmermädchen für sieben Tage pro Woche

Wie bereits in der Juliausgabe der Plateauzeitung berichtet, hat die Aglaia Personalmanagement GmbH aus Seefeld – in Kooperation mit der seit 2010 im Tourismus tätigen Immoservice24 GmbH aus Innsbruck – ihre Dienstleistung der temporären Überlassung von Zimmermädchen und Reinigungskräften im nun mehr 31. Einzugsgebiet – Seefeld und Leutasch – in diesem Sommer begonnen.
Die Auswirkungen der Covid-19-Krise waren insbesondere im Tourismus exorbitant stark spürbar. Der plötzliche Wegfall Hunderter von Fachkräften aus allen Bereichen des Tourismus, stellte auch das branchenerfahrene Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen.
Trotz allem darf das Unternehmen auf eine sehr zufriedenstellende Sommersaison zurückblicken. „In Summe dürfen wir an sieben Tagen die Woche fast 20 Betriebe in Seefeld betreuen – dies mit einem Team von ca. 65 Zimmermädchen, die für das Plateau zuständig sind. Zu den Kunden zählen Betriebe wie das „Klosterbräu“, „Krumers Alpin“, „Bergland“ oder der neu errichtete „Alpenpark“ in Seefeld“ so Geschäftsführerin Erika Lamparter.
Durch die kurzen Anreisewege aus Innsbruck und Telfs und die dort stationierten Stammkräfte des Unternehmens können auch sehr kurzfristige Buchungen entgegengenommen und verlässlich abgearbeitet werden.
Fixe Buchung – fixes Team
Prinzipiell weist das Unternehmen auf die Wichtigkeit einer fixen Buchung hin: „Eine routinierte und eingespielte Dienstleistung kann in der Regel nur dann erfolgen, wenn auch immer dieselben Mitarbeiter vor Ort eingeteilt sind. Diese kennen dann die Abläufe, die Gegebenheiten und die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Betriebe.
Dies setzt aber voraus, dass auch fixe und regelmäßige Buchungen erfolgen. Prinzipiell wurden in der zurückliegenden Sommersaison alle noch so kurzfristigen Buchungen angenommen und auch zu 100 Prozent verlässlich abgearbeitet.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Betriebe, welche von Anfang an fest definierte Abreisetage gebucht und so auch ein fixes Team zugeteilt bekamen, weniger Arbeitsaufwand mit der Einteilung vor Ort hatten, als die Betriebe, die temporär sehr kurzfristig Personal anforderten – häufig wechselndes Personal durch kurzfristige Buchungen, bedeutet einen höheren Arbeitsaufwand für die auftraggebenden Betriebe.
Ein Novum in Seefeld ist zudem die Stationierung von zusätzlich 15 Vollzeitkräften ab der kommenden Wintersaison, die damit im 24-Stunden-System alle Aufträge abarbeiten können. Die reine Samstagsdienstleistung ist somit – anders als in allen anderen 30 Skigebieten, in welchen die Aglaia GmbH in Kooperation mit der Immoservice24 GmbH seit 2010 Tourismusbetriebe betreut – ergänzt durch eine Personalbereitstellung an sieben Tagen die Woche.
„Wir versuchen durch dieses System den Betrieben eine bestmögliche Flexibilität bieten zu können. Alle Erfahrungen, die wir in den vergangenen zehn Jahren in der Arbeitskräfteüberlassung in der Hotellerie sammeln konnten, sollen auf dem Plateau zu einem ‚perfect case‘“ zusammengefügt werden. Die eigentlich einzige Einschränkung gibt es nur in der nicht zu ändernden Mindestbuchung von 7,5 Arbeitsstunden pro Tag.“
Schon jetzt setzt sich das Kundenportfolio auf dem Plateau aus großen Teams in „bettenreichen“ Betrieben sowie fixen Einzelpersonen in kleineren Häusern zusammen. Auch Einzelbuchungen von Chalets in Randgebieten werden mit fixen Stammkräften an den An – und Abreisetagen betreut.
Zum Unternehmen
Die Aglaia Personalmanagement GmbH betreut – als direkter Partner der Immo­serivce24 GmbH – mit einem eigenen Standort in Seefeld die Tourismusbetriebe in Seefeld und Leutasch. Die Immoservice24 GmbH war 2010 das erste Unternehmen, welches bis heute landesweit in mittlerweile 31 Skigebieten Tourismusbetriebe mit Zimmermädchen und Reinigungskräften betreut. Pro Wintersaison werden so bis zu 350 Betriebe in Tirol, Salzburg und Steiermark mit Personal an den An – und Abreisetagen betreut.

Vorheriger ArtikelWahlen beim Krippenverein
Nächster ArtikelKlimatop beim Reither Moor

Most Popular

Leutasch erneuert um 3,7 Mio. Sauna

Der alte Saunabungalow ist der älteste Teil im Leutascher Schwimmbad. Er soll im nächsten Frühjahr geschliffen und nach Plänen von DI Alfons...

Seefeld kämpft gegen Freizeitwohnsitze an

Seefeld will kein Schlafdorf werden und Freizeitswohnsitzen den Kampf ansagen. Der Gemeinderat hat daher ein Informationsblatt verfasst, welches Bauwerber bereits vor Abgabe...

Plateau tritt Regionalmanagement Ibk-Land bei

In allen Gemeinden des Seefelder Plateaus musste im August bzw. September ein Beschluss gefasst werden, ob man dem Regionalmanagement Innsbruck-Land beitreten und...

Sheriff für Freizeitwohnsitze?

Bei der jüngsten Reither Gemeinderatssitzung wurde über die Parkplatzgebühr bei der Maxhütte, über die dritte Ausbaustufe des Glasfasernetzes und eine Fördervereinbarung...

Recent Comments