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Rosshütte hofft auf Lockdownende

Richard Schneider wurde kürzlich nach dem Ausscheiden von Ex-Bürgermeister Werner Frießer von einer externen Agentur zum Vorstand der Bergbahnen Rosshütte gekürt. Eigentlich hat er auf eine guten Saisonstart gehofft. Der mittlerweile vierte Lockdown beschert ihm aber Kopfzerbrechen.
Schneider arbeitete zum Start seiner beruflichen Tätigkeit im elterlichen Betrieb am Gschwandtkopf. Im Herbst 2009 absolvierte er bei den Bergbahnen Mayerhofen ein Praktikum. Im Laufe des Winters wurde er in die Betriebsleitung berufen. Schneider gegenüber der PZ: „Als ich die Möglichkeit erhielt, zu Hause bei der Albrecht Hotel GmbH zu arbeiten, hat es mich schließlich wieder in die Heimat gezogen. Die Bergbahnen Rosshütte durfte ich als Aufsichtsrat in den letzten zwei Jahren kennen lernen. Mein Nachfolger in dieser Position wird bei der Hauptversammlung 2022 gewählt.“
Eigentlich hat sich Schneider als neuer Vorstandsvorsitzender viel vorgenommen: „Mit dem Lockdown beginnt aber ein Winter voller Fragezeichen. Wie lange dauert die Situation? Werden Gäste aus den Nachbarländern kommen dürfen? Wir bereiten uns auf alle Szenarien vor und werden auf Sicht fahren. Den Saisonstart haben wir bereits verlegt. Zum Beschneien wären wir auf Grund der hohen Temperaturen im November ohnehin nicht gekommen.“
Visionen für die Bergbahnen hätte er viele. „Die Rosshütte ist technisch sehr gut aufgestellt. Es fallen daher in den nächsten Jahren keine größeren Investitionen an. Wir hoffen jetzt also auf ein paar richtig gute Saisonen. Mit diesem Background und ausführlichen internen Überlegungen können wir dann auch wieder an Investitionen denken!“

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