Start Allgemein Arbeitsreicher Rückblick auf Chronistenjahr

Arbeitsreicher Rückblick auf Chronistenjahr

Ortschronistin Christine Bloch einleitend: „Ich möchte mich am Beginn dieses Rückblickes bei jenen Menschen herzlich bedanken, die sich auf den Aufruf in der Juli-PZ gemeldet haben, weil sie an einer Mitarbeit interessiert sind. So konnte heuer einiges abgearbeitet werden!“
Hier ihr Rückblick: Es wurde die Urmappe – das erste Grundbuch – in das Internet gestellt. Auch auf der Internetseite des Tiroler Gemeindearchives werden Bestände der Gemeindechronik Seefeld laufend eingearbeitet. Für das Jahrbuch 2020 wurde das Sonderthema „Ein Kirchenjahr“ erstellt.
Ebenso gemeldet haben sich eine freiwillige Helferin für die laufenden Archivierungsarbeiten und weitere Personen, die mit ihren spezifischen Fähigkeiten die Chronikarbeit unterstützen. Wie hinlänglich bekannt, nimmt einen großen Raum der Chronikarbeit die jährliche Erstellung des Chronik-Jahrbuches ein. Die bisher elfte Ausgabe ist auf dem Markt und so wie es aussieht, wird es Fortsetzungen geben. Die größte Motivation für die viele Arbeit ist, wenn sich das Buch gut verkauft.
Im Frühjahr dieses Jahres – wie auch in der PZ berichtet – wurde das Olympiamuseum in der Rathauspassage aufgelöst und diese Leihgabe an die Stadt Innsbruck zurückgegeben.
Wie die Leser der PZ sicher bemerkt haben, erscheinen seit Beginn des ersten Lockdowns immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von Seefeld. Auch in der Fachzeitung „Chronist“ werden von Zeit zu Zeit Beiträge aus der Seefelder Gemeindechronik publiziert, der letzte befasste sich mit dem Thema „Ortseinfahrten“.
Anfang Oktober fand der Bezirkschronistentag in Seefeld statt. Dieser findet jedes Jahr in einer anderen Gemeinde statt und ist für die teilnehmenden Chronisten eine Gelegenheit sich auszutauschen.
Eine durchaus positive Entwicklung ist, dass der Chronik Seefeld vermehrt Fotos und sonstige Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. So bekam man speziell dieses Jahr eine Unmenge an Fotos, leider die meisten von ihnen nicht beschriftet. Trotzdem wird versucht, das herauszubekommen, wer abgebildet ist sowie wo und wann die Aufnahmen entstanden sind. Eine spannende, aber sehr zeitaufwändige Beschäftigung und nicht immer von Erfolg gekrönt.
Gerne hier auch der Hinweis auf zwei weitere Familiengeschichten, welche seit September auf der Homepage www.hausersaga.at/familiengeschichten nachzulesen sind, recherchiert und verfasst von Johann Neuner, der auch immer wieder dem Jahrbuch seine Seefelder Familien-Sagas zur Verfügung stellt. Unter der Rubrik Leutascher Familiengeschichten finden sich die Kluckner in Brand/Telfs und die Leutascher Spackler – Die Spackler Saga Teil 1.
Am Schluss möchte das Team der Gemeindechronik Seefeld allen Lesern der Plateauzeitung mit einem alten Foto, besinnliche und ruhige Weihnachten wünschen. Einziger Hinweis auf diesem Bild ist das Jahr 1942, die Personen sind ebenso wie der Aufnahmeort unbekannt. Die Chronisten freuen sich über Hinweise!

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