Start Allgemein „Seefeld hat viel Potential!“

„Seefeld hat viel Potential!“

Bürgermeisterkandidat der Liste „Seefelder Bürgerliste“ ist Markus Wackerle: „Ich habe nach dem Rücktritt von Bgm. Frießer Verantwortung übernommen und die Geschicke der Gemeinde weitergeführt. Ich bin mir der Bedeutung dieser Aufgabe bewusst und habe zur Bewältigung großer Aufgaben ein engagiertes Team in der neuen „Seefelder Bürgerliste“! finden können. Ich stellte unser Team gezielt nach den zu besetzenden Ausschüssen und den auf uns zukommenden Aufgaben zusammen. Wichtig war uns dabei, eine Vielfalt an Kompetenzen abdecken zu können und dass die Chemie zwischen den Personen einfach stimmt.
Nachdem nun wieder Ruhe und Motivation in der Gemeindestube eingezogen sind, haben mir auch die Gemeindemitarbeiter Rückhalt und Zusammenarbeit zugesichert, was ich bereits erfahren durfte und was eine unentbehrliche Hilfe für den Bürgermeister darstellt.
Für die Bürger da zu sein, bedeutet, ein offenes Ohr für alle zu haben, aufgeschlossen zu sein gegenüber neuen, innovativen Projekten und Rechtssicherheit für alle zu schaffen.Ich habe mir vorgenommen, Maßnahmen zum Schutz der Natur zu treffen, indem wir unsere Blumenwiesen mit einem neuen Pflegekonzept erweitern, Freiflächen erhalten und die Baulandgrenze verteidigen.
Ich habe mir vorgenommen, das Dorfleben wieder zu aktivieren, indem wir unsere Plätze mit Leben erfüllen, der Jugend Möglichkeiten zur Entfaltung bieten und vor allem den Einheimischen leistbaren Wohnraum bieten, damit sie im Dorf bleiben. Dies ist ja bereits voll im Gange. Dass mir Tradition und Vereine ein großes Anliegen sind, ist weithin bekannt.
Ich habe mir vorgenommen, die Wirtschaft Seefelds zu stärken, indem wir den Tourismus fördern, alternative Arbeitsplätze abseits des Tourismus schaffen, nachhaltige Mobilitätskonzepte erarbeiten und die Zusammenarbeit mit TVB und den Nachbargemeinden suchen. All diese Vorhaben werden Inhalt des neuen Raumordnungskonzeptes werden, das wir neu fortschreiben müssen. Aufgrund der aktuellen Finanzlage der Gemeinde gehen wir schwierigen Zeiten entgegen, die wir nur gemeinsam meistern können. Seefeld hat sehr viel Potenzial und ich glaube daran“, so Wackerle gegenüber der PZ.

Kneisl: Waren nie destruktiv!
Es war eine Herausforderung, es hat Spaß gemacht und es war lehrreich, mehr als 30 Jahre lang die Geschicke von Seefeld mitbestimmen zu dürfen. Die Bedürfnisse der Bewohner haben sich mit der Zeit stark geändert, die Gesellschaft ist einem Wandel unterworfen und in eine Beschleunigung geraten, die jedem Einzelnen viel abverlangt. Hier mitzuhalten, ist für Entscheidungsträger nicht immer einfach, hat man ja doch auch seine eigenen Vorstellungen vom Funktionieren einer Gemeinschaft.
Der Einsatz in diesem Ehrenamt erfordert Zeit und Arbeit. Deshalb ist es für mich und die Gemeinderäte der Opposition mehr als bemerkenswert, wenn uns Ersatzgemeinderat Hannes Norz als neuer Listenführer der Liste „Seefeld bewegen“ destruktives Handeln in den letzten Jahren vorwirft. Da fragt man sich, wer denn die ganze Arbeit in den Ausschüssen bisher geleistet hat: Die Opposition! Überprüfungs-, Fußgängerzonen-, Bau- und Raumordnungs-, Umwelt- und Siedlungsausschuss wurden von der Opposition geführt. Von den Gemeinderäten der Liste „Seefeld bewegen“ kam mit Ausnahme von Erna Andergassen im Kultur – und Euregiobereich in 18 Jahren kaum eine konstruktive Wortmeldung.
Eine wichtige Aufgabe der Opposition ist die Kontrolle und Gewährung der Rechtssicherheit. Dieser Kontrolle hat sich Ex Bgm. Frießer durch eine, vom Gemeinderat nicht beschlossene Klausel in der Geschäftsordnung der BIG (Gemeindebetriebe), entzogen: Keine Zustimmungspflicht durch den Gemeinderat besteht hinsichtlich aller Tätigkeiten im Rahmen der Ski WM und der Bergbahnen Rosshütte!
Wenn sich Werner Frießer nun durch den rauen Umgang mit ihm verletzt fühlt, sei Folgendes vermerkt: „Die Opposition hat einem Zuschuss an die Rosshütte von einmal 4 Mio. und einmal 1,2 Mio. Euro zugestimmt, sonst wären die Bergbahnen pleite. Die Opposition hat einem Kredit in der Höhe von 3 Mio. Euro nach Fälligstellung durch die Bank zugestimmt und damit Bgm. Frießer aus der Patsche geholfen. Dieser Kredit wurde nämlich von ihm am Gemeinderat vorbei für die WM aufgenommen. Um sich zu vergewissern, ob der Gemeinderat diesem Kredit nachträglich zustimmen dürfe, nachdem die Aufsichtsbehörde dies versagt hatte, übergab die Opposition nach Aufforderung durch Bgm. Frießer eine Sachverhaltsdarstellung an einen Rechtsanwalt. Denn jeder Gemeinderat ist immerhin persönlich haftbar. Die Sachverhaltsdarstellung fand dann den Weg zum Staatsanwalt. Dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat, hat nur einen Grund: Unvermögen ist nicht strafbar. Einen Vorsatz hat dem Bgm. ohnehin nie jemand vorgeworfen.
Die Seefelder Steuerzahler haben außerdem bisher acht Mio. Euro in die Rückzahlung des Frankenkredites bezahlt, ohne jedoch einen einzigen Rappen davon tilgen zu können. Bgm.Frießer war trotz mehrmaliger Warnungen durch Banken nicht bereit, aus dem Kredit auszusteigen, sodass im Jahr 2030 16 Mio. Euro fällig werden.
Ohne Zweifel ist viel investiert worden, die Frage lautet nur: Wie können wir uns das leisten? Insgesamt belaufen sich die Schulden der Gemeinde inklusive Gemeindebetriebe auf ca. 80 Mio. Euro. In wesentlichen Bereichen war der Opposition die Kontrollfunktion entzogen. Mehrmaliges Nachfragen und Nachforschen nach diesen Millionen als destruktiv zu bezeichnen, scheint doch bemerkenswert.
Die „Seefelder Bürgerliste“ hat konstruktiv gearbeitet und ich bin sicher, dass die neuen Kräfte auf der Liste diese engagierte Arbeit im Sinne der Seefelder Bürger weiterführen werden.
Mag. Sepp Kneisl, Seefeld

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