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Scharnitz baut weitere Schulden ab

Der Haushalt der Gemeinde Scharnitz weist im kommenden Jahr mehr als 4 Mio. Euro auf, Im Finanzierungshaushalt verzeichnet man einen Abgang von 132.000 Euro, der mit dem Jahresergebnis von 132.000 Euro abgedeckt wird. Sowohl auf die Rücklagen als auch auf eine Liquiditätsreserve in der Höhe von insgesamt mehr als 400.000 Euro wird nicht zurück gegriffen.
Trotz dieser erfreulichen finanziellen Entwicklung kann Scharnitz auch im kommenden Jahr wichtige Vorhaben tätigen. Unter anderem wird in die Quellfassung Waschtal, in die Erschließung des Gewerbegebiets, in die Renovierung der Porta Claudia, in die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, eine Photovoltaikanlage am Vereinsheim und in ein Fahrzeug der Bergrettung Scharnitz investiert.
GR Kathrin Walch beklagte, dass die Mittel für die Erweiterung der Kinderbetreuung von 100.000 Euro im Vorjahr auf 50.000 im Jahr 2024 gekürzt wurden. Bgm. Christian Ihrenberger hielt dazu fest, dass man noch nicht abschätzen könne, was man dafür im kommenden Jahr benötigen werde: “Sollte ein größerer Bedarf sein, werden wir einen Nachtragshaushalt beschließen!”
Ansonsten waren sich alle Gemeinderäte einig, dass man den Sparstift ansetzen müsse, obwohl sich auch das Minus im Ergebnishaushalt vermindert hatte. Im Vorjahr waren es noch mehr als 185.000 Euro. Heuer beträgt der Abgang 170.000 Euro. GR Peter Reinpold: “Wenn wir weiter so diszipliniert mit unseren Mitteln umgehen, werden wir schon in absehbarer Zeit schuldenfrei sein. Dementsprechend leicht tun wir uns dann mit größeren Vorhaben wie dem Bau einer neuen Kinderbetreuungseinrichtung!”
Unter Tagesordnungspunkt “Allfälliges regte schließlich GR Walch eine Gemeindeversammlung im Frühjahr an. Da Bauauschussobmann Reinpold auf die Fertigstellung des Raumordnungskonzeptes drängt und dieses ebenfalls der Bevölkerung öffentlich präsentiert werden muss, beschloss man diese beiden Termine zusammenzulegen. Reinpold: “Wenn wir das Konzept nicht abschließen, bleibt das Widmungsverbot des Landes aufrecht. Wir müssen also mit Nachdruck an der Umsetzung arbeiten!”

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