Start Allgemein Scharnitz: Neue Strategien bei Konflikten

Scharnitz: Neue Strategien bei Konflikten

Im Scharnitzer Gemeinderat entwickelte man nach mehreren harmonischen Sitzungen zuletzt auch Ansätze einer Streitkultur. Nicht aber in verletzender, theatralischer Form, wie in der letzten Gemeinderatsperiode, sondern durchaus wertschätzend. UntDer Scharnitzer Gemeinderat will am gut funktionierenden Schülerlotsensystem festhalten (Foto: Kindergarten Scharnitz).er anderem debattierte man in der jüngsten Scharnitzer Gemeinderatssitzung wegen einer Grundveräußerung im Bereich Pflanzgarten. Der Punkt wurde vertragt, um im Bauauschuss eine mehrheitsfähige Empfehlung auszuarbeiten.
Eigentlich ging es nur um 70 Quadratmeter Gemeindegrund, bei dem sich alle Gemeinderäte einig waren, dass sie für Gemeinde nicht unbedingt notwendig sind. Bauauschussobmann Peter Reinpold: „Der Antrag wurden 2019 gestellt und bis dato nicht behandelt. Das Grundstück, auf dem die Bundesforste eine Wohnanlage errichten wollen, hat drei Zufahrtsmöglichkeiten. Auf unserem Grund wollen wir aber keinen Verkehr, damit kein Durchzugsverkehr entsteht. Auf öffentlichem Grund könnte daraus nämlich rasch eine. problematische Rechtssituation entstehen, Deshalb treten wir für den Grundverkauf ein.“
GR Carmen Geiser erinnerte daran, dass der Raumplaner empfahl, einen Weg für Radfahrer und Fußgänger anzulegen, GR Peter Leismüller ergänzte: „Im Ausschuss gab es keine Abstimmung. Ich finden, dass wir mit zweierlei Maß entscheiden!“ Bgm. Christian Ihrenberger wies das entschieden zurück: „Bei der Ablehnung, die du ansprichst, ging es um einen Lagerplatz, den die Gemeinde für die Schneeräumung benötigt.“ Da mehrere Gemeinderäte der Meinung waren, nicht ausreichend über den Sachverhalt informiert zu sein, soll der Antrag neuerlich im Bauausschuss diskutiert werden. Dort soll demnächst auch der Vorentwurf des Raumordnungsplans debattiert werden. Er soll noch in diesem Jahr Gültigkeit erlangen.
In weiteren Tagesordnungspunkten bing es um die Anschaffung von Hinweistafeln für die Parkplätze Ried und Sportplatz sowie um die Anschaffung von LED Warnanlagen für die Querung Gießenbach und den Gasteig beim Kloster. Bei den Parkplätzen will man Radfahrerhinweise anbringen. Die Blinkanlage wie im Gewerbegebiet Reith soll vorerst in Gießenbach erprobt werden. Bei der Kirche, wo es vor allem wegen der Schulkinder immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, will man vorerst am gut funktionierenden Schülerlotsensystem festhalten. GR Leismüller: „Solange es genügend Freiwillige gibt, ist diesem System aus Sicherheitsgründen der Vorzug zu geben!“

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